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Lokalsport
Giants-Reserve peilt Spitzengruppe an

Leverkusen. Für Opladen und Fast-Break geht es in der Basketball-Oberliga um nichts mehr.

Der Blick der Bayer Giants II richtet sich in der Basketball-Oberliga nach oben: "Wir haben jetzt mit Südwest und Dellbrück noch zwei Mannschaften, die unten drin stehen als Gegner. Herzogenrath hat es deutlich schwerer. Ich sehe für uns gute Chancen, noch Vierter zu werden - und mit viel Glück vielleicht sogar Dritter", sagt der Trainer Jacques Schneider.

Die Aachener müssen noch das Derby gegen den Tabellenzweiten ausfechten und danach zu Fast-Break. Sein Team hat sich durch den zuletzt starken Auftritt gegen Neunkirchen wieder in Stellung gebracht. "Das war unser bestes Saisonspiel", so der Coach. Jetzt, da sein Team in Form ist, bedauert es der Trainer der Riesen, dass die Saison in Kürze endet: "Ich bin stolz auf die Entwicklung der Spieler, aber auch auf unseren stark gewachsenen Mannschaftsgeist. Auch wenn das Gesicht des Teams nächste Saison sicher anders aussehen wird, ist das eine hervorragende Grundlage." Heute trifft Bayer auf die Reserve von Südwest Köln (Hinspiel 71:61). Für den Drittletzten geht nach oben wie unten nicht mehr viel in der Tabelle.

Ähnliches sieht es bei TuS 82 Opladen aus. Mit dem Sieg über Haaren hat sich das Team von Nadine Homann am vergangenen Spieltag endgültig aller Abstiegssorgen entledigt. Im schlechtesten Fall werden die 82er die Saison auf Platz neun abschließen. Aktuell sind sie einen Rang besser platziert. Mit zwei Siegen zum Abschluss reicht es vielleicht sogar noch zum Sprung auf Rang sieben.

Dort steht noch passenderweise der heutige Gegner Hürth (Schlehahn-Halle, 18 Uhr). "Wenn wir als Team auftreten und uns nicht in Einzelaktionen verzetteln, haben wir gute Chancen. Außerdem wollen wir in unserem letzten Heimspiel natürlich nochmal was zeigen", sagt Homann. Nachdem die Krankheitswelle abgeklungen ist, wird auch der Kader, der in Haaren fast nur aus Centern bestand, wieder merklich breiter aufgestellt sein.

Fast-Break muss heute Abend (20 Uhr) zum Tabellenführer Zülpich (Hinspiel 64:79). Auch wenn beim Team von Thomas Pimperl bereits seit einiger Zeit die kommende Saison im Fokus steht, wollen die Steinbücheler nicht zum Primus fahren, um dort nur an der Aufstiegsfeier teilzunehmen.

Zudem schuldet sich Fast-Break noch den Beweis, vom Potential her zu den besten vier Teams der Liga zu gehören. Die deutliche Niederlage gegen Neunkirchen vor drei Wochen wirkt vor diesem Hintergrund immer noch nach. "Den FBL-Motor nochmal anzuwerfen", hatte Pimperl vor dem Saisonendspurt gefordert. Fraglich ist allerdings, ob die Spieler auch die entsprechende Motivation aufbringen - auch wenn das gegen Dellbrück nach zuvor zwei Niederlagen gelang.

(sl)
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