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Lokalsport
Hockey-Damen des RTHC leiden an einem "Remis-Fluch"

Leverkusen. Die Hockey-Damen des RTHC Bayer Leverkusen können zu Hause nicht mehr gewinnen. In der Regionalliga West gab es gestern am Kurtekotten gegen den Crefelder HTC beim 2:2 (1:0) bereits das vierte Unentschieden in Folge. Damit haben die Leverkusenerin erneut einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft verpasst. Von Tobias Knüfermann

Dennoch hat die Truppe von Trainer Volker Fried weiterhin alles in der eigenen Hand. Als Tabellenzweiter liegt der RTHC zwei Spieltage vor Schluss mit einem Zähler hinter ETuF Essen, gegen den es im letzten Saisonspiel wohl ein Endspiel um den Aufstieg geben wird. Volker Fried brauchte gestern nach der Partie eine gute Minute, um kopfschüttelnd den Frust über das Ergebnis zu überwinden. Beim Stand von 2:1 für sein Team bekamen die Gäste aus Krefeld zehn Sekunden vor Schluss eine kurze Ecke zugesprochen. Es war die erste und einzige im gesamten Spiel. Weil Strafecken im Hockey auch nach der regulären Spielzeit noch ausgeführt werden, hatte Krefeld eine letzte große Chance zum Ausgleich.

"Dass Krefeld in der Situation noch das 2:2 macht, ist natürlich unglaublich ärgerlich für uns - Vor allem deshalb, weil meine Mannschaft vorab ein richtig gutes Spiel gemacht hat und den Sieg verdient gehabt hätte. Jetzt müssen wir weiter nach vorne schauen. Das Remis sei zwar unnötig, aber habe kaum Auswirkungen auf die Situation in der Liga. "Die Ausgangslage hat sich nicht verändert", betont Fried.

Zuvor war sein Team über die gesamte Spielzeit zwar nicht zwingend das bessere Team, erspielte sich aber mehr Möglichkeiten als die Gäste aus Krefeld. Insofern war es nicht überraschend, dass zunächst Fina Pütz unmittelbar vor der Pause für die Leverkuesener Führung sorgte. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich war es Anne Rings, die zum 2:1 traf (60.). Dann kam die kurze Ecke, die doch noch den Sieg kostete. "Wir haben über weite Strecken des Spiels das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Leider haben wir nach dem 2:1 einige gute Chancen liegen lassen. Hätten wir den dritten Treffer gemacht, wäre die Partie für uns entschieden gewesen", ist sich Fried sicher.

Sein Team trifft im vorletzten Saisonspiel am kommenden Sonntag (16 Uhr) zu Hause auf den nach wie vor punktlosen Tabellenletzten HC Rot-Weiß Velbert. Gelingt den Damen des RTHC ein Sieg, wäre das Finale um den Aufstieg in die 2. Bundesliga am letzten Spieltag gegen Etuf Essen perfekt. Noch liegen die Essenerinnen zwei Punkte in Front.

Quelle: RP
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