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Lokalsport
Hockey-Damen des RTHC setzen sich an der Tabellenspitze ab

Leverkusen. Das Team um Trainer Volker Fried schlug den direkten Konkurrenten aus Krefeld 2:1 und profitiert von der Gladbacher Niederlage. Von Tobias Knüfermann

Die Damen des RTHC haben gestern einen großen Schritt Richtung Rückkehr in die zweite Hockey-Bundesliga gemacht. Im Regionalliga-Heimspiel gegen den ärgsten Verfolger Crefelder HTC setzte sich der RTHC am Kurtekotten mit 2:1 (0:1) durch. Weil auch der Tabellendritte Gladbacher HTC (1:2 gegen RW Köln) Punkte ließ, ist der Leverkusener Erfolg doppelt wertvoll. Entsprechend zufrieden fiel das Fazit von Trainer Volker Fried aus: "Die Ergebnisse spielen uns bestens in die Karten. Aber noch ist nichts gewonnen. Wir müssen weiter konzentriert arbeiten."

Der Erfolg gegen die Seidenstädterinnen war für den RTHC ein hartes Stück Arbeit. Nach frühem Rückstand mühte sich das Fried-Team, war aus dem Spiel heraus aber nicht gefährlich genug. So mussten die "Kurzen Ecken" herhalten, die im Saisonverlauf bis dato nicht das Lieblings-Rezept der Leverkusenerinnen waren. Doch gestern passte die Quote. Zwei von drei Ecken von Fina Pütz fanden den Weg ins Krefelder Tor. Nach dem Doppelpack hat die RTHC-Torjägerin nun bereits 13 Tore auf dem Konto - eine beachtliche Quote in bislang elf Saisonspielen.

Aber nicht nur Pütz wusste gestern zu überzeugen. Die Gastgeberinnen kämpften und ackerten bei sommerlichen Temperaturen und verdienten sich das 2:1 redlich. Spätestens eine Minute vor Schluss war der achte Saisonsieg in trockenen Tüchern - als Nora Sonneborn einen Schlenzball von Krefelds Cheftorschützin Verena Würz auf der Linie mit dem Schläger hielt.

Einige Minuten zuvor waren er und wohl auch sein Krefelder Pendant Sebastian Folkers verdutzt. Das Schiedsrichter-Duo empfand die Halbzeitpause als zu lang und belegte die Spielführerinnen beider Teams mit Zeitstrafen. So musste der RTHC zunächst auf Dana Wagner verzichten, was Fried bei den kernigen Temperaturen erstaunte: "Sowas habe ich in 50 Jahren noch nicht erlebt. Aber die jungen Schiedsrichter mussten sich wohl was beweisen."

Eine 2:3 (1:3)-Niederlage kassierten gestern die Herren des RTHC. Im Oberliga-Heimspiel gegen die zweite Mannschaft vom Düsseldorfer HC lagen die Leverkusener zur Pause mit 1:3 zurück und legten im zweiten Abschnitt eine Leistungssteigerung an den Tag, die aber nicht belohnt wurde. Frederik Keulers hatte den RTHC in Führung gebracht, ehe die Gäste die Partie noch vor der Pause drehten. Das 2:3 von Nils Gerdes brachte etwas Spannung, aber dem RTHC fehlte die Genauigkeit im Torabschluss.

Quelle: RP
 
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