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Lokalsport
Hockey: Spannende sieben Wochen für die RTHC-Damen

Leverkusen. Die Tabellenspitze der Hockey-Regionalliga der Damen rückte zuletzt wieder näher zusammen. Damit spitzt sich der Aufstiegskampf weiter zu. Der RTHC Leverkusen (18 Punkte) liegt vorne, hat aber im Vergleich zum Crefelder HTC (17) noch ein Spiel weniger zu absolvieren. Als dritter Kandidat für den Sprung in die zweite Bundesliga hat der ETuF Essen (15) noch gute Karten. Vor dem spielfreien Pfingstwochenende wollen sich die drei Spitzenteams der Liga morgen weiter in Stellung bringen.

Der RTHC hat zudem die Hoffnung, dass die Formkurve beim Auswärtsspiel gegen Eintracht Dortmund (16 Uhr) deutlich nach oben geht. Die beiden Remis gegen ETuF Essen (1:1) und RW Köln II (1:1) waren ordentlich, aber mehr auch nicht. Entsprechend fokussiert ist Trainer Volker Fried auf den ersten Feld-Sieg 2016: "Alles andere wäre eine große Enttäuschung. Mit unserem Anspruch muss man gegen einen Abstiegskandidaten dreifach punkten."

Im Hinspiel (10:0) war Leverkusen in allen Belangen überlegen und hätte sogar noch höher gewinnen können. "Mir ist das Ergebnis nicht so wichtig, es geht mir eher darum, dass wir 70 Minuten auf hohem Niveau spielen und möglichst kein Gegentor kassieren."

Im Tor könnte es einen Wechsel geben. Stammkeeperin Jule Hänel ist angeschlagen und konnte die Woche nicht trainieren. Klappt es nicht mit der Genesung, kommt Victoria Clement zu ihrem zweiten Einsatz. Nicht mit dabei ist Mittelfeldspielerin Lea Wolff, die an ihrem Examen arbeitet.

In der Oberliga der Herren will der RTHC einen weiteren Schritt nach vorne machen. Nach dem guten 2:2 gegen Tabellenführer Aachen könnte sich der RTHC morgen (12 Uhr) mit einem Sieg bei der ETG Wuppertal vor der zweiwöchigen Pfingstpause bis auf Platz drei vorschieben. Dazu darf sich das Team von Trainer Sebastian Folkers aber nicht wieder minutenlange Auszeiten gönnen. Sowohl gegen Aachen, als auch beim 2:1 gegen Krefeld, leistete sich Leverkusen Phasen, in denen es drunter und drüber ging. "Durch solche Phasen machen wir es uns unnötig schwer. Das müssen wir vermeiden", erklärt Folkers, der gegen Wuppertal auf ein enges Spiel tippt: "Die ETG hat eine gute Truppe, die viel über Konter kommt. Da müssen wir hellwach sein."

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