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Lokalsport
Kein Landesliga-Sieg zum Saisonstart

Leverkusen. Während Aufsteiger Schlebusch 2:2 gegen Marialinden spielt, verliert Absteiger VfL Leverkusen 1:4 in Oberpleis. Von Lars Hepp und Markus Neukirch

Landesliga Mittelrhein: SV Schlebusch - TuS Marialinden 2:2 (2:1). Auf einen eher durchwachsenen Auftakt in die Meisterschaft blicken die Landesliga-Fußballer des SV Schlebusch. Der von Stefan Müller trainierte Aufsteiger hatte sich für die Premiere einiges vorgenommen, doch unter dem Strich reichte es nur zu einer Punkteteilung. "Wir haben zu keinem Zeitpunkt unserem Rhythmus gefunden und sind auf einen weitaus giftigeren Gegner getroffen. Man hat den Qualitätsunterschied zur Vorsaison in der Bezirksliga schnell bemerkt", sagte Müller nach einer intensiv geführten Begegnung vor knapp über 300 Zuschauern.

In der 14. Minute kassierten die Platzherren den 0:1-Rückstand. Doch davon ließ sich die Müller-Elf nicht nachhaltig aus dem Konzept bringen. Im Gegenzug fiel der Ausgleichstreffer. Ausgerechnet der aus Marialinden gewechselte Maik Maier egalisierte den frühen Rückstand. Nach einer halben Stunde war Dominik Dohmen mit dem 2:1 zur Stelle. "Aber wirkliche Ruhe wollte sich in unserem Spiel nicht breitmachen", bemängelte Müller. Kurze Zeit später hatte Tim Breddemann freistehend die Gelegenheit für den dritten Treffer, doch der Schlebuscher traf den Ball nicht richtig. Dem überragenden TuS-Angreifer Andreas Peters war es nach genau einer Stunde vorbehalten, den 2:2-Ausgleich zu markieren. "Der hatte schon eine außergewöhnliche Qualität und so bin ich froh, dass nicht noch Schlimmeres passiert ist", gab Müller zu.

Bereits am Dienstag geht es für den SVS in der vierten Kreispokalrunde weiter gegen den SV Bergfried Leverkusen (19.30 Uhr, Höfer Weg).

TuS Oberpleis - VfL Leverkusen 4:1 (2:1). Etwas mehr als eine halbe Stunde agierte der Absteiger auf Augenhöhe, aber individuelle Fehler luden den Gegner zu Toren ein, wie Trainer Dario Paradiso beklagte. "Dreimal verlieren wir in der eigenen Hälfte oder vor dem eigenen Tor den Ball und kassieren drei Gegentore. Das ist richtig bitter", befand der Übungsleiter. Dabei hatte der VfL sogar in der 16. Minute einen Standard genutzt - als Christoph Siggani nach einem Eckball den Ball über die Linie brachte. "Leider hat das Gefühl der Führung im Rücken nicht lange gehalten", erklärte Paradiso, der einen Ballverlust im Spielaufbau von Marialinden "absolut brutal bestraff" mitansehen musste (20.). Der ansonsten tadellose Angelo Studnitzka verlor eine Viertelstunde später unter hohem Druck den Ball vor dem eigenen Tor - 1:2. Auch beim dritten Gegentor (53.) verlorenen die Leverkusener den Ball folgenschwer und schalteten zu langsam um. "Wir haben heute viel Lehrgeld bezahlt", fasste Paradiso zusammen, der die Höhe der Pleite beklagte: "Sicher waren wir nicht so torgefährlich, aber wir waren auf keinen Fall drei Tore schlechter."

Quelle: RP
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