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Lokalsport
Kreisliga A: Witzhelden wacht nach der Pause auf

Rhein Wupper. Quettingen, Lützenkirchen, Schlebusch II und Bergfried kassieren - teilweise unglückliche - Niederlagen. Von Markus Neukirch und Patrick Scherer

Kreisliga A Solingen: TuS Quettingen - GSV Langenfeld 1:2 (0:2). Die Quettinger hatten sich viel vorgenommen, mindestens ein Punkt sollte auf der heimischen Anlage bleiben. Doch nach nur drei Minuten resultierte aus einem Langenfelder Konter nach eigener Ecke das 0:1. "Dann ist es natürlich schwierig für uns", sagte Trainer Karl Wefers. Das 0:2 (26.) sorgte folglich nicht für weitere Stabilität. "Nach der Halbzeit machen wir wieder das Spiel, belohnen uns aber leider nur mit einem Tor", erklärte Wefers. Das 1:2 durch Daniel Eberle (54.) blieb so nur der Ehrentreffer. Wefers sagt: "In den kommenden Wochen müssen wir gegen Haan und Lützenkirchen die Punkte holen."

TuS: Neyers - Liebrecht, Ndiaye, Meryk, Jänicke (46. Reichert), M. Eberle, Turowski (80. Favazza), Solotov (70. Fischer), D. Eberle, Cöcelli, Yüce.

Spvg. Solingen-Wald - SSV Lützenkirchen 2:1 (1:0). Zwei Minuten vor dem Abpfiff gelang den Solingern der Siegtreffer. "Das ist schon tragisch", sagte SSV-Trainer Andreas Traudisch. Sein Team bot dem Tabellenzweiten - ebenso wie beim 1:1 gegen Spitzenreiter Ditib Solingen in der Vorwoche - Paroli. Doch in der hitzigen Partie sah der eingewechselte Robin Seinsch wegen Beleidigung die Rote Karte. "Der Gegenspieler hatte ihn hinter dem Rücken des Schiedsrichters zuvor bespuckt", sagte Traudisch. Die Solinger Führung durch einen direkt verwandelten Freistoß (30.) hatte Gürkan Kancura (51.) ausgeglichen. "Unser Zeit wird kommen", sagte der SSV-Übungsleiter. "Nächste Woche spielen wir noch gegen Witzhelden, die momentan auch alles gewinnen. Dann haben wir aber endlich alle von oben in der Tabelle durch."

SSV: Kollbach, Haase, Schäfer, Liliental, Beringer, J. Müller (70. Schmitz), Sinani, Badicke, N. Hartl (60. Seinsch), O. Hartl (78. La Marca), Kancura..

VfL Witzhelden - SSVg Haan 8:2 (0:2). Der Witzheldener Trainer Ralf Job rieb sich im ersten Durchgang verwundert die Augen. Mit 0:2 lag sein Team zur Halbzeit gegen den Abstiegskandidaten hinten. Dementsprechend laut rüttelte Job sein Team auf. "Das war die Initialzündung. Danach haben sich alle am Riemen gerissen und das gezeigt, was sie in den vergangenen Wochen gespielt haben", sagte der Coach. Raphael Sladek (3 Tore), Andre Brandenburg (2), Roberto Strigari (2) und Max Ohm drehten die Partie. "Nach dem 4:2 haben sich die Haaner, die sich davor tapfer gewehrt hatten, aufgegeben", sagte Job.

VfL: Zaß - Strauß (81. Nicklas), Baron, Dietz, Rößler, Sladek, Sciannimanica (46. Ohm), Strigari, Thelen (21. Kühl), Bogner, Brandenburg.

Quelle: RP
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