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Lokalsport
Kuczmann lobt sein "Spitzenteam"

Leverkusen. Die Giants sind auf dem Vormarsch und wollen ihre Serie in Frankfurt bestätigen.

Kurz vor dem Hinrunden-Endspurt scheinen sich die Bayer Giants ihrer Bestform anzunähern. Der Start in die Saison, an deren Ende für die Basketballer als Minimalziel die Play-offs stehen sollen, verlief schlingernd. Zuletzt aber gab es vier Siege in Folge, besonders eindrucksvoll war der jüngste gegen die BG Karlsruhe. Gegen einen formstarken Mitbewerber um die vorderen Plätze lieferte Bayer seine zumindest offensiv mit Abstand beste Saisonleistung ab und zementierte damit den vierten Tabellenplatz knapp hinter Elchingen und dem FC Bayern.

Auch deshalb beantwortet Achim Kuczmann die Frage, ob sein Team nun echte Spitzenmannschaft sei, mit einem klaren "Ja".

"Wenn man sieht, wie wir in den letzten Wochen aufgetreten sind, denke ich schon, dass wir da oben auch hingehören."

Seine Spieler hätten bewiesen, dass sie mit jedem Gegner mithalten können. Daran änderten auch die drei knappen Niederlagen nichts. Zum Feiern gebe es deswegen aber freilich noch keinen Grund: "Wir haben einen Lauf und dementsprechend das Selbstvertrauen, das man braucht, um vorne mitzuspielen. Das wollen wir bis zum Schluss, aber wir müssen diesen Anspruch jede Woche mit Leistung bestätigen."

Nächster Gegner sind die Junior Skyliners. Das Reserveteam des Erstligisten liegt mit erst zwei Siegen nach neun Spieltagen auf dem letzten Platz, zudem konnten die Frankfurter in der heimischen City-Halle Mainhattan noch nicht gewinnen. Angesichts dieser diametral verlaufenden Voraussetzungen nimmt Kuczmann die Favoritenrolle für die eigene Mannschaft gerne an, warnt aber zugleich: "Es ist schwer vorauszusagen, was uns für ein Gegner erwartet. Das erschwert natürlich die Vorbereitung."

Die Skyliners sind mit einem Altersdurchschnitt von gerade 18,8 Jahren so etwas wie die Küken der Liga. Weil das BBL-Team aber erst am Sonntag gegen Oldenburg antritt, dürften alle Kooperationsspieler im Kader stehen. An der eigenen Erwartungshaltung ändert das jedoch nichts. "Wir wollen oben bleiben, also müssen wir dort gewinnen", bringt es Kuczmann auf den Punkt.

Der Coach setzt dabei weiter auf Geschlossenheit. Denn seit Wochen gilt: Egal wer auf dem Feld stand, es fand kein Bruch im Bayer-Spiel statt. "Klar gibt es Spieler, die mehr als andere zum Einsatz kommen. Aber auch die mit weniger Einsatzzeit hatten wichtige Aktionen. Es beweist, dass bei uns schon sehr viel zusammenpasst. Wir sind viel weiter als zu Saisonbeginn - und das ist noch längst nicht das Ende."

(sl)
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