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Basketball
Kuczmann: RheinStars keine Gefahr für Basketball-Standort Leverkusen

Basketball: Kuczmann: RheinStars keine Gefahr für Basketball-Standort Leverkusen
Achim Kuczmann ist Trainer der Bayer Giants. FOTO: uwe miserius
Leverkusen. Anfang August startet der Jahreskartenverkauf. Wer in den vergangenen Jahren ein Heimspiel der Bayer Giants in der Rundsporthalle sehen wollte, brauchte eigentlich kein Dauer-Abo. In der Regel spielen die Riesen vom Rhein vor 600 Zuschauern, womit die Kapazität der Smidt-Arena nicht mal annähernd ausgelastet ist. Von Sebastian Laule

Für das erste Saisonspiel am 27. September dürfte es sich indes lohnen, sein Ticket rechtzeitig zu sichern, denn zum Auftakt empfangen die Giants die RheinStars. "Das wird eine Riesensache, die Kölner werden sicherlich eine Menge Fans mitbringen. Ich bin sicher, die Bude wird ordentlich voll", sagt Achim Kuczmann.

Doch nicht nur deswegen freut sich der Leverkusener Trainer über die Rückkehr des rheinischen Nachbarn in den Profi-Basketball: "Köln hat große Ambitionen, sowas tut der ganzen Basketball-Region gut. Dass Rhöndorf auch wieder hochkommt, freut uns zusätzlich. Wir brauchen nicht jedes Wochenende durch die halbe Republik zu fahren."

Die zweite Liga ist für die RheinStars nur Durchgangsstation. Vor seinem ersten ProA-Jahr hält sich der letztjährige Regionalliga-Meister mit allzu forschen Tönen zwar geschickt zurück, dennoch soll bei den Linksrheinischen lieber heute als morgen die Rückkehr in die erste Liga gelingen, nachdem der Vorgängerverein Köln 99ers 2009 nach neun Spielzeiten im Oberhaus Insolvenz anmelden musste.

Als Konkurrenz außerhalb des Spielfeldes nimmt Kuczmann den regionalen Konkurrenten derweil nicht wahr. Ein Wettrennen um Zuschauer oder Förderer sieht er nicht. "Natürlich halten wir die Augen in alle Richtungen offen, aber wir suchen in Köln eigentlich keine Sponsoren - und so verhält es sich wahrscheinlich auch anders herum", bemerkt der Coach.

Auch bei der Suche nach personellen Verstärkungen kämen sich beide Vereine nicht ins Gehege. "Jeder versucht, unabhängig vom anderen die bestmögliche Mannschaft zusammen zu stellen. Mit unseren drei externen Neuzugängen ist uns das sehr gut gelungen, dabei gab es kein Gerangel mit Köln", sagt Kuczmann über sein neues US-Trio Knipp, Watkins und Kreklow.

Darüber hinaus war und ist es immer die Philosophie der Giants, den Kader der ersten Mannschaft mit talentiertem Nachwuchs aus den eigenen Reihen aufzufüllen. Auch jetzt stünden mehrere Youngster auf dem Sprung nach oben.

Bei aller nachbarschaftlicher Harmonie möchten die Riesen am Saisonende aber natürlich vor den Kölnern stehen. Eine Prognose über die Erfolgsaussichten seiner Mannschaft will Kuczmann indes nicht abgeben: "Wir müssen uns erst als Mannschaft finden. Niemand kann vorhersagen, wie lange das dauert. Aber auch Köln muss sich im neuen Ligaumfeld akklimatisieren, für beide Teams wird es eine interessante Saison, und wahrscheinlich werden wir erst wieder am letzten Spieltag wissen, was Sache ist."

Quelle: RP
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