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Leichtathletik
Leichtathletik: Spiegelburg und Paech überzeugen

Leverkusen. Stabhochspringer Carlo Paech ist im Höhenrausch. Beim Himmelstürmer-Cup in Zweibrücken schwang sich der 22-Jährige mit 5,80 Meter zum nächsten Hausrekord. Klubkollegin Silke Spiegelburg präsentierte sich ebenfalls in bester Verfassung. 4,60 Meter bedeuteten für die 29-Jährige Saisonbestleistung.

Die Saison ist noch lang und Carlo Paech schwingt sich von einer Bestleistung zur nächsten. Seit Sonntag steht diese bei 5,80 Meter. Den Himmelstürmer-Cup in Zweibrücken hat Carlo Paech damit vor Weltmeister Raphael Holzdeppe gewonnen. "Ich bin heute das erste Mal aus einem längeren Wettkampf gesprungen. Deshalb waren ein paar kleine Details noch nicht so passend. Trotzdem bin ich natürlich glücklich über die neue Bestleistung und freue mich auf die nächsten Wettkämpfe. Dort erhoffe ich mir, den Anlauf und Höhen um 5,70 Meter stabil abrufen zu können", resümierte Carlo Paech.

Einen weiteren Schritt in die richtige Richtung hat auch Silke Spiegelburg nach langer Verletzungspause gemacht. Mit 4,60 Meter sorgte sie für den Leverkusener Doppelsieg und verbesserte ihre Saisonbestleistung um fünf Zentimeter. "Ich bin einfach nur überglücklich", lautete ihr kurzes Fazit zum Wettkampf.

Eine weitere Saisonbestleistung gab es für Karsten Dilla. Der EM-Teilnehmer von 2014 überquerte 5,60 Meter und versuchte sich anschließend - ebenso wie Tobias Scherbarth, für den 5,50 Meter liegen blieben - an der WM-Norm (5,70 Meter). Für beide Stab-Asse war die Höhe in Zweibrücken noch etwas zu hoch.

Bei einem Leichtathletik-Meeting im niederländischen Leiden überzeugten Hammerwerferin Daniela Manz und Diskuswerferin Marike Steinacker. Beide traten die Heimreise mit Siegen an. Mit 57,38 Meter feierte Steinacker die zweitbeste Weite in ihrer noch jungen Karriere.

Daniela Manz ließ ihr Arbeitsgerät auf 62,71 Meter fliegen und distanzierte ihre Konkurrenz um mehr als zwei Meter. Trotzdem zeigte sie sich nicht ganz zufrieden: "Ich war nach dem Wettkampf schon enttäuscht. Aber die Umstände haben so gar nicht gepasst. Erst sind wir drei Stunden angereist und dann wurde der Wettkampf auch noch vorgezogen. Das Einwerfen ist komplett ausgefallen und dann wehte der Wind auch noch richtig stark. Ich hoffe, in den nächsten Wochen fällt eine neue Bestleistung", sagte die 28-jährige Polizeikommissarin.

Ebenfalls im Hammerwurf ging der gebürtige Australier Jack Dalton vom TSV an den Start. Für ihn wurden 54,98 Meter und Platz fünf in die Ergebnisliste eingetragen.

(erer)
 
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