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Lokalsport
Lützenkirchen atmet tief durch

Rhein-Wupper. Das 3:0 gegen die TuSpo Richrath lässt Neu-Coach Detlef Strehlke erstmals jubeln. Genclerbirligi holt einen Punkt bei Berghausens Reserve. Während Schlebusch II souverän siegt, verliert Bergfried unglücklich gegen Flittard. Von Lars Hepp und Markus Neukirch

Kreisliga A Solingen: SSV Berghausen II - Genclerbirligi Opladen 2:2 (2:1). Die Kreisliga-Fußballer von Genclerbirligi Opladen sammeln weiter Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Gestern Nachmittag kam die Mannschaft von Trainer Göksel Senkaya beim direkten Konkurrenten in Berghausen zu einem Remis.

Dabei begann die Begegnung alles andere als positiv für die Opladener. Bereits nach 180 Sekunden unterlief Boray Aydin ein Eigentor. Doch Aydins Antwort war bezeichnend, denn in der 35. Minute glich der Akteur seinen Fehler zum 1:1 wieder aus. Auch der unpassende Moment, in dem die Berghausener zum zweiten Mal in Führung gingen (43.), löste bei den Gästen keine Alarmstimmung aus. Im zweiten Durchgang wartete das Gencler-Team geduldig auf seine Chance - und nutzte sie: Eine Viertelstunde vor dem Ende erzielte Yücel Balyemez den verdienten 2:2-Endstand.

SSV Lützenkirchen - TuSpo Richrath 3:0 (0:0). Einen wichtigen Sieg feierten die Fußballer des SSV Lützenkirchen. Die von Detlef Strehlke trainierte Mannschaft setzte sich zu Hause gegen den Tabellen-13. aus Richrath durch und hat damit den Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang auf beruhigende sechs Punkte ausgebaut. "Es war aber bei weitem nicht so klar, wie das Endergebnis aussagt. Der Gegner hat uns alles abverlangt", sagte ein erleichterter Strehlke, der sich zugleich über den ersten Sieg als SSV-Coach freuen durfte. Nach einer Viertelstunde hatten die Platzherren bereits die erste Schrecksekunde zu überstehen: Torhüter Sebastian Kast konnte sich im Strafraum nur mit einem Foulspiel helfen. Immerhin bügelte der Schlussmann seinen Fehler gleich wieder aus, als er den Strafstoß entschärfte. Im zweiten Spielabschnitt setzten die Lützenkirchener die entscheidenden Akzente. Lars Rohde stellte mit seinem Doppelpack (50./57.) die Zeichen auf Sieg, Dennis Marquet und Thorsten Haase hatten jeweils vorbereitet. Eine Viertelstunde vor Schluss legte der überragende Rohde dann Sascha Demir auf, der für den Schlusspunkt sorgte. Kreisliga A Köln: SV Schlebusch II - TFC Köln 2:0 (1:0). "Dafür, dass wir auf eine neu zusammengestellte Mannschaft getroffen sind, war das in Ordnung, mehr aber auch nicht", befand Trainer Markus Müller nach umkämpften 90 Minuten. Der erste richtige Torschuss der Schwarz-Gelben durch Manuel Lombo aus 18 Metern kurz vor der Pause brachte nichts Zählbares. Bis dahin wussten die Hausherren mit ihren Räumen selten etwas anzufangen. Einzig ein guter Vorstoß des umtriebigen Niklas Hammes wusste in der 9. Minute zu gefallen. Der Schiedsrichter wähnte beim Querpass aber Adil Ben Abdellah im Abseits. "Nie und nimmer war das abseits - ich stand zwei Meter hinter Nick", meinte der Stürmer nach der Partie.

Auch in der zeiten Halbzeit waren Chancen erst Mangelware. Der erste gute Angriff führte aber direkt zum 2:0. Rüdiger Probst scheiterte erst am Kölner Keeper, im Nachsetzten schoss Tobias Grützner auf das Tor und den Abpraller staubte Hammes zum Endstand ab (77.). Da die Kölner nach Gelb-Rot kurz darauf geschwächt waren und Patrick Kuske die einzigen beiden Möglichkeiten mit guten Fußabwehren zunichte machte, blieb es dabei.

SV Schlebusch - SpVg Flittard 0:2 (0:1). Deutlich besser als bei der herben Hinspiel-Niederlage verkaufte sich der SV Schlebusch gegen Flittard. Letztendlich mussten sie sich aber dem Favoriten geschlagen geben. "Unter dem Strich ist es eine verdiente Niederlage, weil Flittard reifer war und mehr Ballbesitz hatte", meinte Coach André Fanroth, der sich über zwei Dinge ärgerte: Das stümperhafte Abwehrverhalten beim 0:1 (33.) und darüber, dass Daniel Hillebrands und Tim Bothe gute Möglichkeiten zum Ausgleich liegen ließen. "Mit Glück machen wir den Ausgleich und dann holen wir auch den Punkt", sagte Fanroth.

Die Partie des VfL Witzhelden gegen Aufderhöhe konnte witterungsbedingt nicht stattfinden.

Quelle: RP
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