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Maik Maier macht Schlebusch munter

Lokalsport: Maik Maier macht Schlebusch munter
Maik Maier (in der Spielertraube) schnürte einen Doppelpack gegen Homburg-Nümbrecht und hat jetzt schon zehn Saisontore für den Aufsteiger, der weiter Tabellenführer der Landesliga ist, erzielt. FOTO: UWE MISERIUS
Leverkusen. Beim 2:0 des SV Schlebusch in der Landesliga gegen Homburg-Nümbrecht erzielt der Angreifer beide Treffer für den Tabellenführer. Der VfL Leverkusen geht hingegen mit 2:8 in Wiehl unter. Von Lars Hepp und Markus Neukirch

Fußball-Landesliga: SV Schlebusch - Homburg-Nümbrecht 2:0 (1:0). Auch die nächste kniffelige Aufgabe haben die Schlebuscher Fußballer gelöst - und damit die Spitzenposition verteidigt. Gestern Nachmittag setzte sich die Mannschaft von Trainer Stefan Müller gegen den Verfolger Homburg-Nümbrecht nach kontrollierter Vorstellung vollkommen verdient 2:0 durch. "Sicherlich hatten wir auch einmal richtiges Glück, aber insgesamt geht auch dieser Erfolg für uns in Ordnung", sagte Müller erfreut über den siebten Saisonsieg.

Einen Start nach Maß erwischten die Gastgeber schon nach sieben Minuten, als Maik Maier einen Handelfmeter sicher verwandeln konnte. Auch vom Gegner gab es keine Reklamationen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde hatten die Schlebuscher großes Glück, als die Gäste einen Foulelfmeter neben das Tor setzten. "Unser Torhüter Luka Prica war aber auch in der richtigen Ecke. Das gehört im Moment zu unserem Lauf dazu", meinte Müller. Im zweiten Spielabschnitt bewegten sich beide Mannschaften im Mittelfeld und neutralisierten sich dort gegenseitig. Nur einmal setzten die Platzherren den entscheidenden Akzent. In der 68. Minute schickte Denis Labusga Torjäger Maier über rechts auf die Reise und der SVS-Angreifer ließ sich die Gelegenheit, sein zehntes Saisontor zu erzielen, nicht entgehen.

FV Wiehl 2000 - VfL Leverkusen 7:2 (5:0). Eine bittere Lehrstunde erhielten die Leverkusener, die sich in ihr Schicksal fügten. "Klar hatten wir Ausfälle, aber wir haben uns zu leicht abfertigen lassen", fasste Trainer Dario Paradiso zusammen. 21 Minuten hielten Keeper David Lehmann, der als Torwarttrainer die verletzten Mike Urbanczyk und Niklas Wüster erneut vertreten musste, und seine Vorderleute noch die Null, aber mit der siebten Möglichkeit gingen die Gastgeber in Front. Zwei Doppelschläge (28./30. und 40./41.) schraubten das verdiente Ergebnis noch vor der Pause in die Höhe und brachen die Moral der Gäste endgültig.

Im zweiten Durchgang ließen es die Hausherren ruhiger angehen. Mehmet Sezer gelang der Ehrentreffer nach gut einer Stunde, aber postwendend erzielten die Gastgeber beinahe mühelos das 6:1. Abdullah Üstündags Treffer (72.) bedeutete zwar noch das 6:2, zum Jubeln aber war beim VfL Niemandem mehr zumute - nicht nur, weil es weitere Gegentore (81./84.) setzte. "Wir haben uns erst gewehrt, als es beim Stand von 0:5 schon viel zu spät war. Wenigstens waren im zweiten Durchgang ein paar gute Ansätze und immerhin zwei Tore zu erkennen. Mehr aber auch nicht", fasste Paradiso das Geschehen zusammen.

Quelle: RP
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