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Lokalsport
Mit nur 27 Jahren beendet Stefan Reinartz seine Karriere

Frankfurt/Leverkusen. Stefan Reinartz zählt sicher zu den anständigsten und intelligentesten Fußballern. Obwohl er viele Jahre Teil des Profi-Geschäfts war, gehörte er zu denen, die das auch kritisch hinterfragten. Er ist ein Vorbild in punkto Professionalität. Und ein Beispiel dafür, dass es sehr wohl möglich ist, es in einem Verein - in seinem Fall Bayer Leverkusen - vom Nachwuchsspieler auf direktem Weg zu den Profis zu schaffen.

Der Mittelfeldspieler absolvierte 148 Bundesligaspiele für die Werkself, bevor er bei Eintracht Frankfurt eine neue Herausforderung suchte. Diese währte nur eine Saison. Mit gerade 27 Jahren beendet Reinartz seine Karriere. "Meine letzten drei Jahre waren von extrem vielen Verletzungen und dadurch auch von Enttäuschungen geprägt. In dieser Zeit konnte ich mich auch anderen Ideen widmen und zugleich wurde mir die Endlichkeit einer Fußballerkarriere immer wieder deutlich. Mir wurde vor Augen geführt, dass sich der körperliche Verschleiß nach siebeneinhalb Jahren Profifußball beschleunigt", sagte Reinartz, der alle Junioren-Nationalteams durchlief und drei A-Länderspiele absolvierte. "Ich habe Fußball mit vollster Überzeugung gespielt und glaube, dass man auch nur dann Profi sein kann und auch darf. Nach den letzten drei Verletzungen innerhalb von sechs Monaten fehlt mir jetzt diese 100-prozentige Überzeugung, dass es für mich der richtige Weg für die kommenden Jahre ist."

(sand)
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