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Lokalsport
Motiviert ins letzte Heimspiel 2015

Leverkusen. Des TuS 82 Opladen freut sich auf das Duell gegen Aachen. Fast-Break erwartet einen schweren Brocken. Die Giants-Reserve tritt beim Schlusslicht an.

Das letzte Heimspiel des Jahres, den Tabellenführer zu Gast, danach die Weihnachtsfeier - der TuS 82 Opladen freut sich auf das heutige Duell mit Spitzenreiter BG Aachen (Schlehahn-Halle, 18 Uhr). "Wenn wir wieder so spielen wie in Hürth, dann geht auch gegen Aachen was", bemerkt Trainerin Nadine Homann vor dem zweiten Kräftemessen mit dem Primus in dieser Saison. Das erste, Anfang Oktober, ging klar an die Domstädter. In der zweiten Runde des WBV-Pokals kassierten die 82er eine 68:88-Klatsche. Für Homann muss das aber kein Nachteil sein: "Klar hat Aachen viel Qualität im Kader, aber wir wissen jetzt auch, was sie können und wie sie spielen." Zudem sorgt die Art des Auftritts in Hürth vom vergangenen Wochenende für Zuversicht, Homann: "Da war sicher nicht alles perfekt, aber wir haben, als es darauf ankam, all unsere Stärken komplett ausgespielt."

Gegen den Primus kehrt zudem nach langer Abwesenheit Felipe von Heereman in den Kader zurück, so dass die 82er in Bestbesetzung antreten können. Der Topcenter dürfte der schon gegen Hürth starken Offensive unterm Korb noch mehr Durchschlagskraft verleihen.

Davon könnte auch Fast-Break wieder etwas mehr vertragen. Die Siegesserie der Steinbüchler wurde am vergangenen Spieltag gegen den Tabellenzweiten aus Zülpich gestoppt. Heute wartet mit Herzogenrath Baesweiler der nächste schwere Brocken. Der Tabellendritte, lange Zeit ungeschlagen, blieb zuletzt zweimal sieglos. "Wir wollen in Aachen nicht den Frustableiter spielen", stellt Trainer Thomas Pimperl klar. Sein Team macht sich erstmals per Mannschaftsbus in die Kaiserstadt auf, fast die Hälfte fehlt jedoch verletzungsbedingt. Pimperl: "Aachen hat mit seinen starken Einzelspielern eine überragende Offensive, da muss unsere Defensive gut stehen, aber wir sind vorbereitet."

Den mit Abstand schwächsten Angriff in dieser Oberliga-Saison stellt dagegen der kommende Gegner der Bayer Giants. Beim noch sieglosen Schlusslicht TV Dellbrück kann für das Team von Jacques Schneider nur ein deutlicher Sieg das erklärte Ziel sein. Schon nach dem 71:61-Erfolg über den Vorletzten Südwest 2 hatte der Giants-Coach von seinen Spielern mehr Souveränität gegen Teams aus dem Tabellenkeller angemahnt. Für Rückkehrer Olegas Legankovas bietet sich dabei die Möglichkeit, schnell Bindung ans Team zu finden. Nach einigen vermeidbaren Rückschlägen würde sich die Reserve der Riesen mit einem Sieg zum Ausklang der Hinrunde zudem eine gute Basis für eine mögliche Aufholjagd auf die Plätze drei und vier in der zweiten Halbserie schaffen.

(sl)
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