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Lokalsport
Müller: "Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn"

Leverkusen. Nach dem überraschenden Aus im Kreispokal gilt beim SV Schlebusch nun alle Konzentration der Meisterschaft. Der SVS ist in Porz zu Gast, der FCL empfängt Altenberg. Von Lars Hepp

Das hatten sich die Fußball-Bezirksligisten des SV Schlebusch und FC Leverkusen anders vorgestellt. Für die beiden Teams war unter der Woche in der vierten Kreispokalrunde überraschend Endstation. Der SVS unterlag beim ambitionierten Kreisligisten Spielvereinigung Flittard nach einem abwechslungsreichen Spielverlauf mit 2:3 (0:1), die Kicker vom Birkenberg mussten sich beim Klassenkonkurrenten SC Borussia Lindenthal-Hohenlind unglücklich mit 0:1 (0:0) geschlagen geben.

Die von Stefan Müller trainierten Schlebuscher erwischten einen schlechten Start in die Begegnung, kassierten nach etwas mehr als einer halben Stunde den 0:1-Rückstand. Doch mit Beginn des zweiten Spielabschnittes zeigte sich der Favorit gewillt, das Geschehen in die richtigen Bahnen zu lenken. Sascha Künzel gelang ein Doppelpack (55./59.), alles deutete auf einen SVS-Sieg hin.

Doch die Platzherren glichen in der 66. Minute aus, und in der Nachspielzeit sollte dem Außenseiter sogar noch der Siegtreffer gelingen. "Natürlich wären wir gerne eine Runde weiter gekommen. Die Niederlage war absolut unnötig, doch davon lassen wir uns nicht aus der Bahn werfen", kündigte Müller an.

Die volle Konzentration gilt nun der schwierigen Auswärtspartie am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellenzehnten Spielvereinigung Porz. In der Meisterschaft soll nun die Tabellenführung verteidigt werden. "Der Gegner befindet sich noch in der Findungsphase und hat bisher höchst unterschiedliche Ergebnisse zustande gebracht. Daher sind wir gewarnt", erklärte der Coach weiter. Bis auf Ramon Weistroffer, der sich im Pokalspiel verletzte, stehen alle Akteure zur Verfügung.

Das FCL-Team hielt in Lindenthal hervorragend mit, erspielte sich eine Reihe bester Gelegenheiten. In Durchgang eins hätten Samer Ali, Keisuke Morikami und Burak Gencal die Gäste eigentlich in Führung bringen müssen.

Doch es sollte wie so häufig kommen: Während die Leverkusener ihre Möglichkeiten ausließen, nutzten die Borussen vier Minuten vor dem Abpfiff eine Unachtsamkeit in der FCL-Hintermannschaft und erzielten das Tor des Tages. In der Schlussphase hätte Abdullah Yildizlar noch ausgleichen können, doch es sollte bei dem einen Treffer bleiben. "Wir waren keinen Deut schlechter, doch wir sind einmal mehr an unsere uneffektiven Spielweise gescheitert", erklärte Trainer Udo Dornhaus.

Am Sonntag (15 Uhr) geht es nun in der Meisterschaft daheim gegen den unangenehmen Aufsteiger SV Altenberg. Die Leverkusener können die beste Besetzung ins Rennen schicken und wollen mit einem Sieg den Rückstand zu den vorderen Rängen verkürzen.

Quelle: RP
 
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