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Lokalsport
Naidzinavicius und Rode verlieren ihren WM-Auftakt

Leverkusen. Zum Start in die Handball-WM in Dänemark mussten die Leverkusenerinnen Kim Naidzinavicius und Jennifer Rode mit Deutschland einen herben Rückschlag hinnehmen. Das trotz durchwachsener Vorbereitung mit reichlich Optimismus angereiste DHB-Team verlor das Auftaktspiel gegen den einzigen europäischen Vorrundengegner Frankreich mit 20:30 (7:16). Wenig zusammen lief insbesondere im ersten Durchgang. "Da haben wir uns in der Abwehr und im Angriff viel zu viele Fehler geleistet", kritisierte Bundestrainer Jakob Vestergaard. In der zweiten Hälfte sei es etwas besser gelaufen. Und kurzzeitig sah es sogar so aus, als könne Deutschland eine Aufholjagd starten - unter Beteiligung von Naidzinavicius. Sie erzielte nach der Pause zwei Siebenmeter (ihre einzigen Treffer) - zum Zwischenstand von 10:16 nach 33 Minuten. Doch damit war das kurze Aufbäumen auch schon beendet. "Wir haben eine junge Mannschaft. Und die muss noch viel lernen", sagte Vestergaard.

Schon heute muss dringend ein Sieg her, wenn die deutsche Auswahl im dänischen Kolding auf Argentinien trifft, das zum Auftakt die Demokratische Republik Kongo besiegte. Mit dabei sind nicht nur Naidzinavicius und Rode. Dank den Ex-Elfen Clara Woltering und Anna Loerper hat ein Viertel des deutschen 16er-Kaders Bayer-Bezug.

(TK)
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