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Lokalsport
Pimperl nach dem Pokal-Aus: "Gespielt wie die Holzfäller"

Leverkusen. Die Generalprobe knapp zwei Wochen vor dem ersten Saisonspiel in Bonn ging daneben. Nach dem 73:80 (36:38) gegen den Deutzer TV ist der WBV-Pokal für Fast-Break Leverkusen bereits nach der ersten Runde beendet. "Wir haben gespielt wie die Holzfäller", fand Thomas Pimperl klare Worte.

Seine Mannschaft habe sich fast nur in Einzelaktionen versucht: "Für einen Gegner aus der 2. Regionalliga ist man so viel zu leicht auszurechnen", kritisierte der Coach die Offensivleistung. Trotz zahlreicher Fangfehler und mangelhafter Abstimmung lag der Oberligist dennoch bis zur 36. Minute in Führung (67:66). Drei Ballverluste und ebenso viele einfache Körbe für die Kölner später war die Partie dann allerdings gelaufen. Zumal auch der bis dahin starke Adrian Brückmann mit fünf Fouls draußen bleiben musste.

Bei aller Kritik, zeigte Pimperl auch Verständnis für den Auftritt seiner Mannschaft. "Es spricht für die Moral des Teams, dass wir - egal gegen wen - immer ans Limit gehen und erfolgreich sein wollen. Aber es war auch nicht erst in der zweiten Hälfte zu sehen, dass wir fünf Spiele in zuvor 55 Stunden in den Knochen hatten. Deutz wirkte viel frischer und konzentrierter."

Mit Blick auf den Saisonstart nächste Woche war es indes nützlich, dass der Grundstamm erstmals in der Vorbereitung komplett zum Einsatz kam. Pimperl: "Mir war wichtig, dass die geplante Starting Five auch gegen so einen Gegner gemeinsame Spielpraxis erhält. Allein deswegen konnte ich viele wichtige Eindrücke mitnehmen."

(sl)
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