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Lokalsport
Regionalliga-Herren des RTHC retten sich nach einem "Glanztag"

Leverkusen. Mit zwei klaren Siegen beenden die Regionalliga-Teams die Spielzeit. Auch die bisher punktlosen Herren 30 feierten in der Bundesliga ihren ersten Erfolg. Von Dorian Audersch

Die Ausgangslage war eindeutig: Die Herren des RTHC mussten ihr letztes Spiel in der Regionalliga gegen den Kölner HTC Blau-Weiß gewinnen, um die Klasse zu halten. Genau das gelang der Mannschaft von Trainer Ralph Lampe gegen die Nachbarn aus der Domstadt, die in einer deutlich schwächeren Besetzung als erwartet antraten. 7:2 gewann das Team das Abstiegsduell. Köln wird nach der Niederlage wohl den Weg in die Oberliga antreten müssen - es sei denn, eine andere Mannschaft zieht zurück oder es ändert sich etwas an der Zusammensetzung der Liga.

"Das war ein echter Glanztag für den RTHC", meinte Sportkoordinator Hans-Günter Ludwig. Blau-Weiß habe auf drei starke Ausländer verzichten müssen. "Durch diese kurzfristigen Ausfälle war es für uns etwas einfacher. Trotzdem mussten wir auch diese Spiele erstmal gewinnen." Das gelang gut: 5:1 stand es bereits nach den Einzeln. Die Doppel wurden daraufhin nach Absprache nicht mehr ausgetragen - und die Punkte aufgeteilt.

Ausgerechnet der Niederländer Botic van de Zandschulp, um dessen Einsatz man beim RTHC bis zuletzt bangen musste, verlor sein Einzel (6:0/2:6/7:10). Am Samstag weilte er noch auf einem Turnier in seinem Heimatland, wo er allerdings im Halbfinale unterlag und deswegen gestern für den RTHC auf Punktejagd gehen konnte - allerdings erfolglos. Dennoch ist der an eins gesetzte Niederländer in dieser Spielzeit sicherlich ein Garant für den Klassenerhalt gewesen. Ein spannendes Spiel zeigte auch Christian Graff im Einzel (6:0/3:6/10:2). Ansonsten gewannen alle anderen RTHC-Akteure ihre Spiele glatt in zwei Sätzen. Damit beendet die Regionalliga-Mannschaft die Spielzeit auf Platz fünf.

Auch die Herren 30 gewannen in der Bundesliga. Der 8:1-Erfolg gegen ETB Schwarz-Weiß Essen war ein Beleg dafür, dass sich das Team um Kapitän Christian Meier mit bisher zwei Niederlagen unter Wert verkauft hatte. Der Fokus richtete sich auf Neuzugang Alessio di Mauro. Der Italiener war einst die Nummer 68 der Weltrangliste und geht nun für den RTHC an den Start. Sein erstes Spiel für den Verein gewann er gegen Uwe Kaundinya (7:6/6:3). "Das war ein sehr unangenehmer Gegner", meint Meier, "aber Alessio ist ruhig geblieben und hat sein Ding eiskalt runtergespielt." Daran erkenne man die große Erfahrung des 38-Jährigen. "Insgesamt ist das Spiel so verlaufen, wie wir es erwartet haben."

Die Regionalliga-Damen hatten am letzten Spieltag gegen den Gladbacher HTC keine Mühe. Mit einem 8:1-Sieg und Tabellenplatz zwei verabschieden sie sich aus der Spielzeit. "Das war eine starke Saison", meint Ludwig. Ärgerlich sei nur die eine Niederlage gegen Spitzenreiter Marienburg.

Quelle: RP
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