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Lokalsport
RHTC-Damen feiern in Essen ihren zweiten Saisonsieg

Leverkusen. Drittes Spiel, zweiter Sieg: Die Hockey-Damen des RTHC Leverkusen haben auswärts beim HC Essen mit 9:5 (4:3) gewonnen und sich damit in der ersten Regionalliga wieder auf eine bessere Position geschoben.

In Essen sorgte der RTHC allerdings erst in der zweiten Halbzeit für klare Verhältnisse. Dabei waren die Leverkusenerinnen auch schon im ersten Abschnitt spielerisch besser und fast durchweg in der Offensive unterwegs, wobei der Torabschluss aber nicht so recht klappen wollte. Auch die Defensivarbeit wirkte nach der Pause solider. So war der Erfolg auch in der Höhe verdient.

Trainer Volker Fried sah dennoch keinen klaren Sieg seiner Mannschaft: "Wir waren spielerisch besser und immer vorne. Es war aber nie so, dass wir das Spiel locker im Griff hatten. Essen hatte immer wieder gute Szenen und war nah dran. Vor allem Lisa Strohbücker haben wir nicht wirklich in den Griff bekommen."

Beste RTHC-Torschützin war einmal mehr Serafina Pütz, die drei Mal traf und sich mit insgesamt neun Treffern an die Spitze der Torschützenliste gesetzt hat. Ebenfalls drei Treffer erzielte Luisa Seekamp. Dazu trugen sich noch Lea Wolff, Nora Sonneborn und, mit ihrem ersten Regionalliga-Treffer, Franziska Unzeitig in Torschützenliste ein. Kommende Woche spielt der RTHC erneut auswärts. Beim Letzten DSD Düsseldorf, der noch ohne jeglichen Punktgewinn ist, sind weitere drei Punkte fest eingeplant.

Die Herren des RTHC Leverkusen haben in der 2. Regionalliga hingegen die nächste Enttäuschung hinnehmen müssen. In eigener Halle unterlag der RTHC der ETG Wuppertal mit 3:5 (2:2). "Wir waren um Welten stärker als bei der Niederlage in Bonn vergangene Woche - vor allem auch deshalb, weil der Spielfluss viel besser war. Beim 3:3 haben wir viel investiert und viel Power gegeben. Leider ohne Erfolg. Zum Ende hin fehlte uns die Cleverness."

Ärgerlich für den RTHC war zudem eine Szene fünf Minuten vor Schluss: Beim Stand von 3:4 erzielten die Leverkusener den Ausgleich, der aber nicht gegeben wurde, wie Bieding erklärt: "Das Tor wurde wegen gefährlichem Spiels nicht gezählt. Das ist okay, aber wenn dann praktisch im direkten Gegenzug auf der anderen Seite die gleiche Situation zu einem Wuppertaler Tor führt, ist das unverständlich. Ohnehin fehlte mir eine klare Linie bei den Entscheidungen. "

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