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Lokalsport
RTHC-Boot gewinnt Marathon um Genfer See

Leverkusen. Thorsten Jonischkeit feiert unter schwierigen Bedingungen seinen zehnten Sieg im zehnten Rennen.

Die 160 Kilometer lange Regatta um den Genfer See - die Tour du Lac Léman - ist die anspruchsvollste und angesehenste Ruder-Langstreckenregatta der Welt. Umso eindrucksvoller, dass das Boot des RTHC auch in diesem Jahr als erstes ins Ziel rauschte. Das Team um Thorsten Jonischkeit, der mit seinen Kollegen Heiner Schwartz, Patrik Stöcker, Yannik Baue und Ehefrau Barbara an den Start ging, musste dabei jedoch widrigen Bedingungen trotzen. Für Jonischkeit ist es bereits der zehnte Sieg bei der Tour du Lac Léman.

Bereits am Abend vor dem Rennen gab der Veranstalter bekannt, dass der Start auf 7 Uhr vorverlegt werde und die Strecke aller Wahrscheinlichkeit nach verkürzt werden müsse. Das Leverkusener Boot setzte sich direkt an die Spitze des Feldes. Durch die Streckenänderung waren alle GPS-Koordinaten jedoch schlagartig unnütz geworden, so dass auf Sicht gesteuert werden musste. Statt nach 15 Kilometern lag die Wendeboje bereits nach 14 Kilometern im Wasser. Die RTHC-Crew fuhr an der Boje vorbei und bemerkte ihren Fehler erst, als die Verfolgerboote wendeten. Danach begann eine kräftezehrende Aufholjagd.

Kurz vor der vermeintlichen Ziellinie kam dann auch noch die Durchsage vom Veranstalter, dass die Witterung eine zweite Runde zuließe. Keine gute Nachricht für die drei erschöpften erstplatzierten Crews. Auch im RTHC-Boot machte sich der Spurt deutlich bemerkbar. Allerdings hatte die Mannschaft noch genug Reserven, um die Bugspitze vorne zu behalten.

Quelle: RP
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