| 00.00 Uhr

Lokalsport
RTHC-Damen doppelt gefordert

Leverkusen. Erst wartet der Deutsche Hockey-Meister, dann kommt es zum Kellerduell.

Am Sonntag um 13.30 Uhr werden die Damen des RTHC Leverkusen wissen, wohin ihre Reise in dieser Spielzeit führt. Im ersten Duell der noch punktlosen Teams der Hockey-Bundesliga ist der RTHC zu Gast beim ETuF Essen. Weil die gesamte Hallensaison nur zehn Partien andauert, gilt der erste Vergleich am fünften Spieltag als richtungsweisend. Entsprechend angespannt ist die Gemütslage in beiden Lagern.

Dem RTHC werden im Vorfeld die besseren Karten zugesprochen, was Trainer Volker Fried ähnlich sieht: "Unser Kader ist vielleicht in der Breite etwas besser aufgestellt, aber das hat ja nicht immer was zu sagen. Ich erwarte ein sehr kampfintensives und enges Spiel, was sich erst spät entscheiden wird."

Bevor es am Sonntag zum Kellerduell kommt, müssen die Leverkusenerinnen noch eine weitere Aufgabe bewältigen. In eigener Halle am Kurtekotten steht morgen (14 Uhr) das vorgezogene, erste Rückrundenspiel, gegen den Deutschen Meister Düsseldorfer HC auf dem Programm, gegen den es Ende November zum Saisonauftakt eine 2:6-Niederlage gab. Dabei hielt der RTHC 45 von 60 Minuten sehr gut mit, wie Volker Fried fand: "In der Partie haben wir uns wettbewerbsfähig verkauft. Essen hat gegen den gleichen Gegner 0:18 verloren."

Trotz der positiven Vorzeichen geht der Coach nicht ohne Sorgen ins Spiel. Mit Anne Rings (Wadenzerrung), Eva Lehmann (Rückenprobleme) und Jacqueline Knöller (Knieprobleme) drohen gleich drei Spielerinnen auszufallen.

Auch die Oberligaherren des RTHC absolvieren am Wochenende ihren letzten Auftritt im Jahr 2015. Das Team von Coach Sebastian Folkers muss allerdings wie gewohnt nur ein Mal ran.

Im Heimspiel gegen Rot-Weiß Köln II (12 Uhr, Kurtekotten) ist der RTHC am Sonntag in der Favoritenrolle und will sich mit dem fünften Sieg im fünften Spiel eine ideale Ausgangsposition für die Rückserie schaffen. "Mit einem Sieg würden wir mit mindestens fünf Punkten Vorsprung auf Raffelberg in die Pause gehen. Vielleicht gibt Raffelberg ja noch den einen oder anderen Punkt gegen SW Köln ab", gibt sich Folkers entsprechend motiviert.

Unter der Woche beobachtete er den Gegner beim überraschenden 6:6 gegen den Club Raffelberg: "Auf die Kölner-Mannschaft kann man sich nur sehr schwer einstellen, weil das Team viel mit seiner Erfahrung macht und so sehr unangenehm zu bespielen ist. Wir müssen unser Spiel abrufen und dürfen uns nicht blenden lassen."

Personell kann der RTHC weiterhin aus dem Vollen schöpfen.

(knü)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: RTHC-Damen doppelt gefordert


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.