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Lokalsport
RTHC: Hockey-Teams stehen vor schweren Aufgaben

Leverkusen. Die Damen treffen morgen auf den Gladbacher HTC, während die Herren parallel beim Marienburger SC gefordert sind. Von Tobias Knüfermann

Sebastian Folkers hat das hockeyfreie Pfingstwochenende genutzt: Der Trainer der Herren des RTHC Leverkusen hat geheiratet. Zeit für eine Hochzeitsreise bleibt allerdings nicht, weil die Meisterschaft in vollem Gange ist. Neben den Oberligaherren trainiert Folkers zudem noch weitere männliche Jugendteams im Verein. Mit seinen Herren steht für den frisch gebackenen Ehemann morgen um 18 Uhr erneut ein Auswärtsspiel auf dem Plan. Beim Marienburger SC absolviert der RTHC den vierten Gastauftritt in Folge.

Um Platz drei nicht aus den Augen zu verlieren, wäre ein Erfolg in Köln wichtig. Allerdings wird das kein leichtes Unterfangen, weil der MSC noch auf den Regionalliga-Aufstieg schielt. Coach Folkers erwartet daher eine schwere Aufgabe: "Marienburg ist eine spielstarke Mannschaft mit einigen guten Individualisten, die viel Pressing spielt. Eigentlich liegt es uns, wenn eine Mannschaft mitspielt. Ich hoffe, dass wir umsetzen können, was wir uns gemeinsam im Training erarbeitet haben." Personelle Ausfälle gibt es für den Oberligisten weiterhin nicht zu beklagen.

Das gilt auch für die Damen des RTHC. Der Spitzenreiter der Regionalliga kann erstmals seit dem Rückrunden-Start personell aus dem Vollen schöpfen. Die zuletzt fehlenden Lea Wolff und Eva Lehmann kehren morgen (12 Uhr) im Spiel beim Gladbacher HTC in das Team zurück - und ermöglichen Trainer Volker Fried deutlich mehr Möglichkeiten: "Wir freuen uns, dass es nach den freien zwei Wochen morgen weitergeht. Die überaus positive Trainingsbeteiligung zeigt mir, dass die Akkus der Spielerinnen durch die Regeneration über Pfingsten aufgeladen sind. Dass wir wieder mit vollem Kader antreten können, sorgt zusätzlich für gute Stimmung."

Bei den in diesem Jahr auf dem Feld noch ungeschlagenen Gladbacherinnen erwartet den RTHC ein harter Brocken. Vor allem die beiden Remis gegen die zwei anderen Spitzenteams aus Krefeld und Essen (jeweils 2:2) ließen zuletzt aufhorchen. Entsprechend gewarnt vor der Stärke des kommenden Gegners gibt sich Leverkusens Trainer Volker Fried: "Uns ist bewusst, dass es ein sehr schweres Spiel wird - auch wenn die Tabellensituation das auf den ersten Blick nicht zwingend hergibt. Spiele gegen Gladbach waren für uns immer herausfordernd und endeten meist sehr knapp." Der bevorstehende Gegner habe bereits mehrfach gezeigt, dass er durchaus auch klaren Favoriten ein Bein stellen kann.

Im Vergleich zum eher schwachen RTHC-Auftritt gegen Dortmund (3:1) am vergangenen Spieltag erwartet der Coach eine klare Reaktion seiner Mannschaft: "Ich bin mir sicher, dass die Mädels das Spiel gegen Dortmund zum Anlass nehmen werden, sich noch einmal zu steigern. Wir brauchen die Punkte, um unsere Tabellenführung zu festigen."

Quelle: RP
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