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Lokalsport
RTHC-Teams enttäuschen auf ganzer Linie

Leverkusen. Sowohl die Hockey-Frauen als auch die Männer leisteten sich unnötige Niederlagen.

Die Damenhockey-Regionalliga ist in dieser Spielzeit ausgeglichen wie selten. Einzig der Gladbacher HTC punktet an der Tabellenspitze fleißig und ist bereits etwas einteilt. Dahinter gibt es einige Überraschungen. Gestern erwischte es den RTHC Leverkusen, der als Zweiter beim Tabellenvorletzten HC Essen 1:2 (1:0) unterlag.

Trainer Volker Fried wollte die vielen Ausfälle aber nicht als Grund für die erste Saisonpleite gelten lassen: "Natürlich fehlten uns die sieben Mädels, aber dennoch hätten wir gewinnen können. Wir hatten genug Chancen, aber leider lief es vor dem Tor nicht optimal." Dabei hatte es verheißungsvoll angefangen. Jana Sonneborn, erstmals nach längerer Pause wieder dabei, erzielte kurz vor dem Pausenpfiff die verdiente Leverkusener Führung, die aber nach dem Seitenwechsel durch einen Siebenmeter ausgeglichen wurde. Fried konnte die Korrektheit des Pfiffes nicht bestätigen: "Ich konnte das nicht genau erkennen. Es soll eine runde Seite im Spiel gewesen sein, was aber wohl nicht so ganz eindeutig war." Der zweite Essener Treffer fiel einige Minuten später durch eine direkt verwandelte Ecke, während der RTHC bei seinen Ecken das Glück nicht auf seiner Seite hatte. Am letzten Feld-Wochenende steht für die Damen nächste Woche ein Doppelspieltag auf dem Programm, ehe es in die Hallensaison geht. Am kommenden Samstag spielt Leverkusen auswärts beim HC Velbert, am Sonntag geht es zu Hause gegen Spitzenreiter Gladbach.

Die Oberligaherren erlebten am vorletzten Spieltag der Feldsaison ebenfalls eine Enttäuschung. Beim Aufsteiger Crefelder SV setzte es für die Truppe um Spielführer Tim Arlt eine 3:4 (1:3)-Niederlage, wodurch der RTHC nun sogar Abstiegssorgen hat. Mit vier Punkten aus fünf Partien ist Trainer Sebastian Bieding alles andere als einverstanden: "Die Ausbeute ist für uns enttäuschend. Uns fehlen der letzte Wille, die Durchschlagskraft und die Angewohnheit, auch dreckige Spiele zu gewinnen. Wir sind zu lieb und laden den Gegner zu Toren ein. Das werden wir in der Woche ansprechen."

Entsprechend verlief auch die Partie in der Seidenstadt. Zwar war Leverkusen spielerisch tonangebend, kassierte aber bereits vor der Pause drei Gegentreffer und ließ sich in Halbzeit zwei einen weiteren einschenken. Die Tore von Andreas Koyka (2) und Leo Schmitz reichten nicht aus.

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