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Lokalsport
Schlebusch benötigt langen Anlauf

Leverkusen. Erst nach der Pause läuft es beim 4:2 gegen Frielingsdorf. Der FC Leverkusen siegt in Troisdorf. Von Lars Hepp

SV Schlebusch - SV Frielingsdorf 4:2 (0:1). Im Verfolgerduell behaupteten sich gestern Nachmittag die Bezirksliga-Fußballer des SV Schlebusch und bleiben damit weiterhin in der Spitzengruppe. Allerdings tat sich die von Stefan Müller trainierte Mannschaft über weite Strecken schwer mit dem Gegner, der über gut eine Stunde absolut gleichwertig agierte. "Wir haben lange gebraucht, um auf Touren zu kommen. Sicherlich war die erste Halbzeit die mit Abstand schwächste in dieser Saison", meinte Müller.

Denkbar schlecht startete der SVS in die Partie, bereits nach gut 60 Sekunden musste Luca Prica das erste Mal den Ball aus den Maschen holen. Ein Abspielfehler im Mittelfeld war vorausgegangen und die Gäste sagten "Danke". "Davon haben wir uns auch überhaupt nicht erholt", erklärte Müller.

Vieles war Stückwerk gegen die defensiv stehenden Frielingsdorfer, wenig fiel den Platzherren ein. Müller schien aber bei seiner Kabinenansprache die richtigen Worte gefunden zu haben, denn direkt nach dem Seitenwechsel waren die Schlebuscher hellwach. Yannick Raufeiser brachte gleich in der 46. Minute einen Eckball vor den gegnerischen Kasten, Dominik Dohmen traf zum Ausgleich. Sascha Künzel sorgte nach Vorarbeit von Nedim Basic für die 2:1-Führung 60.). Der starke Basic selbst war in der 74. Minute erfolgreich. Zwar konnten die Gäste zehn Minuten vor dem Abpfiff zum 2:3 verkürzen, doch Künzel krönte seine starke Leistung mit dem Treffer zum 4:2-Endstand (87.).

SF Troisdorf 05 - FC Leverkusen 0:1 (0:1). Mit dem vierten Saisonsieg kehrten die Leverkusener aus Troisdorf zurück und klettern damit in der Tabelle weiter nach oben. Das Tor des Tages erzielte Burak Gencal in der 25. Minute. "Wir sind die erste Mannschaft, die in Troisdorf etwas mitnehmen konnte. Das war eine richtig schwere Aufgabe für uns", berichtete Trainer Udo Dornhaus und verwies auf die harte Spielweise der Gastgeber, die in fast jeder Aktion ein Foulspiel suchten. So wollte ein richtiger Spielverlauf gar nicht zustande kommen.

Schon nach neun Minuten hatte Tim Kuhn die Möglichkeit zum Führungstreffer, doch sein Versuch verfehlte den SF-Kasten knapp. Ansonsten spielte sich viel im Mittelfeld ab, abgesehen vom Gencal-Treffer. Nach einer Stunde hatten die Leverkusener eine Schrecksekunde zu überstehen, als die Troisdorfer den Pfosten trafen. Kurz danach sah ein SF-Spieler eine Gelb-Rote Karte. Die Überzahl und Führung im Rücken, spielte dem FCL voll in die Karten. In der Schlussphase vergab Gencal sogar noch einen Foulelfmeter für ein deutlicheres Ergebnis.

Quelle: RP
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