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Lokalsport
Schlebusch gibt sich weiter keine Blöße

Leverkusen. Der Tabellenführer der Bezirksliga eilt von Sieg zu Sieg. Auch der Heiligenhauser SV konnte das Team von Trainer Stefan Müller nicht aus der Ruhe bringen. Der FC Leverkusen trumpfte zunächst in Porz auf, musste dann aber doch noch bangen. Von Lars Hepp

SV Schlebusch - Heiligenhauser SV 3:1 (1:1). In den vergangenen Wochen fielen die Bezirksliga-Fußballer des SV Schlebusch meist mit spielerischen Glanzleistungen auf. Diesmal war das nicht der Fall - und dennoch setzte sich die Mannschaft von Stefan Müller 3:1 gegen den Tabellenzehnten Heiligenhauser SV durch. "Wir haben in kämpferischer Hinsicht die Akzente gesetzt. Es war schön zu sehen, dass meine Jungs die Punkte über die Willenskraft eingefahren haben", freute sich der Trainer über den 20. Saisonsieg.

In Halbzeit eins tat sich der Tabellenführer schwer. Dem ehemaligen Schlebuscher Falko Fritzinger gelang in der 25. Minute sogar der Führungstreffer für Heiligenhaus. Doch die Müller-Elf ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Der Favorit spielte geduldig nach vorne. Zum psychologisch besten Zeitpunkt gelang den Platzherren der Ausgleich. Denis Labusga war praktisch mit dem Pausenpfiff zur Stelle und erzielte den ersten Schlebuscher Treffer.

Mit viel Rückenwind gingen die Gastgeber in Durchgang zwei. Tim Breddemann legte in der 53. Minute mit seinem Tor zum 2:1 die Grundlage zum Sieg. In der Schlussphase verließen sich die SVS-Akteure auf das Kontern. Zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit machte Michael Urban mit einem vollendeten Schnellangriff alles klar. "Wir haben uns schwer getan, aber letztlich geht der Sieg absolut in Ordnung", betonte der Coach.

Spvg. Porz - FC Leverkusen 2:4 (0:1). Etwas mehr als eine Stunde lang lieferten die Leverkusener eine starke Leistung beim Tabellenzwölften in Köln-Porz ab. Die Mannschaft von Klubchef und Interimstrainer Michael Kunz führte schon mit 4:0. Aristote Mambasa Masudi brachte die Gäste kurz vor dem Seitenwechsel mit 1:0 in Führung. Ayhan Atar (48.) erhöhte gleich nach dem Wiederanpfiff. Amine Azzizi (61.) und noch einmal Mambasa Masudi (62.) trafen danach für die Leverkusener. "Wir haben wirklich eine perfekte Stunde hingelegt. Da hat bei uns alles gepasst", betonte Kunz zufrieden.

Doch was seine Mannschaft in der letzten halben Stunde anbot, war nicht ansatzweise damit zu vergleichen. Kunz musste drei Wechsel vornehmen. Danach gab es einige Abstimmungsprobleme. Zu allem Überfluss sah der gerade eingewechselte Lesley Petekrey nach knapp zehn Minuten die Gelb-Rote Karte für ein Foulspiel und anschließendes Meckern. In der 70. und 73. Minute konnten die Platzherren dann zu einem freundlicheren Ergebnis verkürzen. "Das hat mich sehr an die Hinrunde erinnert. Da haben wir häufiger diese Auftritte hingelegt", meinte Kunz.

Quelle: RP
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