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Schlebusch ist der Aufstieg in die Landesliga nicht mehr zu nehmen

Lokalsport: Schlebusch ist der Aufstieg in die Landesliga nicht mehr zu nehmen
Ayhan Atar (li.) vergab zwei dicke Chancen für den Siegtreffer. Weil er aber nicht traf, geriet der FC Leverkusen einmal mehr ins Straucheln. FOTO: MISERIUS
Leverkusen. Während der Fußball Bezirksligist seinen Aufstieg besiegelt, lässt der Ligakonkurrent FC Leverkusen zu viele Chancen liegen - und spielt nur Remis. Von Lars Hepp

DSK Köln - SV Schlebusch 0:2 (0:1). Jetzt ist es amtlich: Die Fußballer des SV Schlebusch werden in der nächsten Saison definitiv in der Landesliga spielen. Denn auch der zweite aus dieser Bezirksliga-Gruppe wird den Sprung nach oben schaffen und durch den überzeugenden Auswärtssieg in Köln wird die Mannschaft von Trainer Stefan Müller im schlimmsten Fall als Zweiter ins Ziel kommen. Dieses Szenario dürfte aber gar nicht zur Debatte stehen. Dafür präsentieren sich die Schlebuscher Woche für Woche zu konstant.

Gestern lieferten die SVS-Kicker eine starke Vorstellung ab und fuhren souverän den Sieg ein. Nedim Basic erzielte nach einer halben Stunde den Führungstreffer. Ramon Weistroffer machte gut eine Viertelstunde vor dem Abpfiff mit dem 2:0 alles klar. Dennis Labusga, Nedim Basic und Marcel Schulz hätten mit ihren Großchancen sogar noch für ein deutlicheres Ergebnis sorgen können. "Wir haben eine Menge an Möglichkeiten ausgelassen. Allerdings haben wir auch überhaupt nichts zugelassen. Das war ein souveräner Auftritt von uns", meinte der Trainer. Nächstes Wochenende geht es nun zu Hause gegen den Tabellendritten 1. FC Spich. Hier wollen die Schlebuscher den nächsten Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft machen.

FC Leverkusen - SC Borussia Lindenthal-Hohenlind 1:1 (1:0). Einen Rückfall in schlimmste Zeiten erlebten hingegen die Fußballer des FC Leverkusen. Wie schon so häufig in dieser Saison, agierte die Mannschaft von Klubchef und Interimstrainer Michael Kunz überlegen, allerdings reichte es doch nur zu einem Remis.

"Wir haben leider wieder alle Vorteile aus den Händen gegeben. In dieser Saison passt die Mentalität einiger Spieler einfach nicht, um wirklich ganz vorne anzugreifen", betonte der enttäuschte Coach. Nach einer Viertelstunde erzielte Amine Azzizi den Führungstreffer. In der Folgezeit ging es eigentlich nur noch darum, wann die Gastgeber das zweite Tor nachlegen könnten. Obendrein sah ein Gästespieler in der 54. Minute die Rote Karte.

"Es sprach wirklich nichts mehr für die Lindenthaler", meinte Kunz. Ayhan Atar traf nach einer Stunde nur den Pfosten und vergab danach noch zweimal freistehend.

Doch zwölf Minuten vor dem Abpfiff erlaubten sich Ibrahim Rama und Alexandros Leontaridis einen folgenschweren Abwehrfehler - und prompt war der Ausgleich gefallen. "Wir sind wieder selbst schuld", haderte Kunz. "Mit Blick auf die Ergebnisse unserer Konkurrenz haben wir eine gute Möglichkeit verpasst, in der Tabelle Boden gutzumachen."

(lhep)
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