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Lokalsport
Sieben Spiele, null Punkte - Krise beim VfL

Rhein-Wupper. Der VfL Leverkusen tut sich weiterhin schwer, in der Landesliga anzukommen. Nach dem 1:2 gegen Rheidt verliert das Team von Dario Paradiso den Anschluss. Der noch ungeschlagene SV Schlebusch konnte hingegen den nächsten Sieg feiern. Von Markus Neukirch und Lars Hepp

VfL Leverkusen - Hertha Rheidt 1:2 (0:1). Langsam aber sicher verliert der VfL Leverkusen in der Landesliga sein Minimalziel Nichtabstieg aus den Augen. Durch die siebte Niederlage im siebten Spiel sind es schon sechs Punkte Rückstand bis zum rettenden Ufer - die Ernüchterung ist nach der Pleite gegen einen direkten Konkurrenten groß. "Für schönes Spielen oder schlechtes Spielen gibt es keine Punkte, sondern nur für den, der mehr Tore erzielt - und das sind weiterhin nicht wir", resümierte Trainer Dario Paradiso betrübt.

Er hatte eigentlich reichlich Torgefahr aufgeboten. Aber Abdullah Üstündag, Thomas Tamale und die A-Junioren Melih Ali Erik sowie Astrit Sadiku vergaben ihre Möglichkeiten - den einzigen Treffer erzielte Abwehrmann Marvin Fischer nach einer Standardsituation eine Viertelstunde vor Schluss zum Endstand. Das macht deutlich, wo der Schuh drückt: 5:20 Tore bedeuten bislang null Punkte. Der Gegner aus Rheidt kommt nun mit 4:15 Treffern auf sechs Zähler.

"Hinten begehen wir individuelle Fehler und laden den Gegner zu Toren ein, vorne entscheiden wir uns falsch. Uns fehlt auch das Glück, aber das muss man manchmal einfach erzwingen", analysierte Paradiso. Kommenden Sonntag ist in Marialinden ein weiterer Konkurrent um den Klassenerhalt der Gegner. "Langsam wird es Zeit, zu punkten - auch wenn am achten Spieltag noch nie ein Team bereits abgestiegen ist", fügt Paradiso hinzu.

GKSC Hürth - SV Schlebusch 0:3 (0:1). Mit großer Kampfkraft feierten die Schlebuscher Fußballer gestern Nachmittag den vierten Saisonsieg. Die Mannschaft von Trainer Stefan Müller setzte sich auch in Hürth durch und sammelte damit die nächsten drei Punkte auf dem Weg zum frühzeitigen Klassenerhalt. "Wir haben einmal mehr im Kollektiv überzeugt. Sicherlich war das spielerisch nicht das Beste von uns, aber darauf kam es diesmal auch nicht an", meinte Müller.

In Durchgang eins waren Torraumszenen weitgehend Mangelware. Tim Becker vergab nach elf Minuten die Chance zur Führung. Nur kurze Zeit später musste Torhüter Luka Prica sein ganzes Können aufbieten und die Gäste vor einem Rückstand bewahren. In der 41. Minute war es dann Becker, der die 1:0-Führung erzielte. Maik Maier (51.) und Dominik Dohmen (63.) machten mit ihren Treffern alles klar. "Wir haben nach hinten raus richtig gut gespielt und das Geschehen kontrolliert. Besonders froh bin ich, dass wir uns von der ruppigen Gangart des Gegners nicht haben beeindrucken lassen", betonte Müller zufrieden.

Quelle: RP
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