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Lokalsport
Spahics Rückkehr unter besonderer Beobachtung

Leverkusen. Emir Spahics unrühmlicher Abgang aus Leverkusen ist auf einem Handyvideo festgehalten. Am 8. April 2015 hat er im Anschluss an das im Elfmeterschießen verlorene DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Bayern München einen Ordner verprügelt und verletzt. Bayer 04 trennte sich richtigerweise von seinem Innenverteidiger, der für drei Monate gesperrt wurde und danach beim HSV eine neue Chance bekam.

Wie es scheint, wusste der 36-Jährige diese zu nutzen, dessen Ansinnen als Fußballer und beinharter Abwehrspieler offenbar nicht gelitten hat. Auch in Hamburg genießt der Kapitän der bosnischen Nationalmannschaft große Anerkennung. Spahic wird geschätzt für seinen kampfbetonten Spielstil, seine Einstellung, als Leader voranzugehen und die Jungen zu führen. "Emir ist nicht nur aus Leistungsgründen, sondern vor allem auch wegen seiner Führungsqualitäten auf und neben dem Platz ein sehr wichtiger Bestandteil für diese junge Mannschaft", sagt der ehemalige Leverkusener und aktuelle HSV-Torhüter René Adler.

Spahics mitunter aggressives Auftreten auf und neben dem Platz ist allerdings grenzwertig - und ließ ihn letztlich in Leverkusen scheitern. Morgen wird Spahic, der am Dienstag gegen Estland zwei Kopfballtore zum 5:0 der Bosnier beisteuerte, zum ersten Mal seit jenem 8. April wieder als Fußballer in die BayArena zurückkehren (2015 war er gesperrt). Und auch wenn er es nicht möchte - er wird unter besonderer Beobachtung stehen. (sand)

Quelle: RP
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