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Lokalsport
SVS-Trainer Müller vertraut auf die Qualität des Kaders

Leverkusen. Fußball-Landesliga: TSV Germania Windeck - SV Schlebusch. Nach der 2:3-Niederlage zum Meisterschaftsauftakt gegen den SSV Homburg-Nümbrecht geht es für die Fußballer des SV Schlebusch morgen (15 Uhr) zum TSV Germania Windeck, der vergangene Saison aus der Mittelrheinliga abgestiegen ist. "Wir leiden immer noch unter der wirklich mauen Vorbereitungsphase. Das haben wir uns anders vorgestellt, lässt sich jetzt aber nicht mehr ändern", betont SVS-Trainer Stefan Müller. Er sieht sein Team in der klaren Außenseiterrolle.

Germania Windeck hat sich die sofortige Rückkehr in die höchste Verbandsspielklasse zum Ziel gesetzt, und gewann beim Liga-Auftakt auch gleich mit 1:0 beim VfL Rheinbach. "Wir wollen unbedingt zurück zu unserem Spiel finden. Bislang ist die eigene Fehlerquote noch zu hoch und wir benötigen in diesen Tagen einfach Geduld", sagt der Übungsleiter. Neben den längerfristigen Ausfällen wird diesmal Urlauber Michael Urban die Partie verpassen. Müller zufolge sei der Kader aber sowohl in der Breite als auch von der Qualität her in der Lage, selbst bei einem vermeintlichen Topteam der Liga bestehen zu können. Die Erinnerungen an die Vorsaison, in der der SVS sensationell Dritter wurde, dürften dabei behilflich sein.

In der dritten Pokalrunde auf Kreisebene mussten sich die Schlebuscher indes vollkommen überraschend dem Außenseiter TFC Köln mit 1:3 (0:2) geschlagen geben. Viele unglückliche Umstände seien zusammengekommen, betonte Müller. "Wir waren schwach und der Gegner ist über sich hinausgewachsen. Wir müssen das so akzeptieren und haben dadurch jetzt einige Trainingstage mehr zur Verfügung, um in Form zu kommen."

Nach einer Viertelstunde kassierten die Gäste den 0:1-Rückstand. In der 26. Minute erhöhte der Außenseiter auf 0:2. Marcel Schulz verkürzte nach einer Stunde zum 1:2. In der Schlussphase warfen die Schlebuscher alles nach vorne. "Der Wille war da, doch im Moment agieren wir im Angriff einfach zu harmlos", sagte Müller. In der Nachspielzeit traf Köln zur Entscheidung.

SVS: Kuske, Dohmen, Balduan, Annas, Marcel Schulz, Halilovic (88. Hammes), Urban, Weistroffer, Birken (46. Engeländer), Loritz (77. Labusga), Raufeiser.

(lhep)
 
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