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Tim Menzlaff ist wieder hungrig auf LTV-Siege

Lokalsport: Tim Menzlaff ist wieder hungrig auf LTV-Siege
Rückraumspieler Tim Menzlaff - hier noch im Langenfelder Trikot - ist nach Leichlingen zurückgekehrt. FOTO: MATZERATH (ARCHIV)
Leichlingen. "Ich bin nicht zum LTV zurückgekommen, um im Mittelfeld der Tabelle zu spielen", sagt der 31-Jährige Rückraumspieler vor der Partie der Leichlinger Drittliga-Handballer beim TuS Volmetal. Von Moritz Löhr

Tim Menzlaff überlegte nicht lange. Als Frank Lorenzet, Trainer und Manager des Handball-Drittligisten Leichlinger TV, dem Rückraumspieler Anfang des Jahres einen Platz in seinem Kader anbot, "hat einfach enorm viel gepasst. Der Kontakt nach Leichlingen war nie weg. Ich bin super gern zurückgekommen - auch, weil ich die Strukturen des Vereins schon gut kannte", sagt der 31-Jährige.

Wenige Wochen nachdem die Einigung fix war, betitelte der LTV den Wechsel zurück an die Wupper auf seiner Webseite stolz als "Rückkehr des verlorenen Sohnes". Zu diesem Zeitpunkt kämpfte der Rechtshänder noch mit dem Ligakonkurrenten SG Langenfeld, zu dem er im Sommer 2015 gewechselt war, gegen den Abstieg - vergeblich. Die Erinnerung an seine zwei Jahre bei den Grün-Weißen bleibt dennoch positiv: Immerhin gelang dem Verein ein historischer Aufstieg in die dritte Liga sowie der Gewinn des Amateurpokals - und das auch, weil er mit Menzlaff eine zuverlässige und leistungsstarke Stütze in seinem Team wusste.

"Vor meinem Wechsel nach Langenfeld habe ich einen Tapetenwechsel benötigt. Zu viele Dinge sind zur Gewohnheit geworden. Ich war einfach satt", sagt Menzlaff. Fünf Jahre trug er zuvor das Leichlinger Trikot. In dieser Zeit festigte sich seine Sympathie für den Verein, mit dem er konstant oben in der dritten Liga mitmischte. "Allerdings war das auch immer mein Anspruch und das ist er auch weiterhin. Ich bin nicht zurückgekommen, um im Mittelfeld mitzuspielen", sagt der Handballer, der als Laborant in Wuppertal tätig ist.

Daher kommt morgen, wenn der LTV beim Ligakonkurrenten TuS Volmetal gastiert (19.45 Uhr), auch nur eins in Frage: "Auch dort müssen wir gewinnen", sagt Menzlaff. Er erkannte im jüngsten und ersten Saisonsieg gegen den Aufsteiger ATSV Habenhausen (32:26) bereits Fortschritte gegenüber der Auftaktniederlage (24:25) in Dormagen. Vor allem die Offensive kam ins Rollen - anders als in Dormagen, als dem Meister von 2016 vor dem gegnerischen Tor ungewöhnlich viele Fehler unterliefen.

"Habenhausen war der erste Schritt. Jetzt müssen wir eine Serie folgen lassen", fordert Menzlaff. Dafür müsse auch die Mannschaft "noch weiter zusammenwachsen", da einige Abläufe des mit sieben Zugängen verstärkten Teams noch nicht fließend seien. "Da haben wir noch eine Menge Potenzial. Zu diesem Zeitpunkt der Saison ist das aber sicher ganz normal - vor allem nach dem großen Umbruch, den wir im Sommer vollzogen haben", sagt der Leichlinger. Sich selbst schließt der Handballer dabei freilich nicht aus.

Quelle: RP
 
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