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Lokalsport
Torfestival bei Schlebuscher Reserve

Leverkusen. 0:2 - 4:2 - 4:4 - einen Zähler gibt es nach dem turbulenten Spiel gegen Holweide. Auch Bergfried holt beim 2:2 in Poll einen Punkt. Gencler kassiert in der Schlussminute das 3:4 gegen Britannia, Lützenkirchen verliert trotz Überzahl. Von Lars Hepp und Markus Neukirch

Kreisliga A Köln: SV Schlebusch II - Holweide 4:4 (2:2). So richtig sicher war sich niemand, ob die Schwarz-Gelben einen Zähler gewonnen oder zwei verloren haben. "Als wir nach der Pause das 4:2 geschossen haben, war ich mir sicher, dass wir das nach Hause bringen. Aber wer dann so ,nicht-verteidigt', kann nicht gewinnen", sagte Trainer Florian Richter nach dem Schlusspfiff.

Sekunden zuvor hatte Patrick Kuske das Remis mit einer feinen Parade festgehalten, überhaupt war der Schlussmann der beste Schlebuscher. Er war unschuldig gewesen, dass sein Team 0:2 nach zwölf Minuten hinten lag, seiner Anfeuerung aber war es auch zu verdanken, dass es mit 2:2 in die Pause ging: Erst verwertete Adil Ben Abdellah einen feinen Ball von Maurice Mayer zum Ausgleich (22.), zehn Minuten später schlenzte Niklas Grob einen Freistoß aus 22 Metern in den Torwinkel. Als Burhan Aydin (48.) und Grob mit seinem zweiten Fernschuss (52.) das Ergebnis auf 4:2 stellten, schien alles gut. Aber: Erst überlupfte Kapitän Sven Bialek Kuske zum 3:4 (55.), zwei Minuten später fühlte sich niemand im Strafraum richtig zuständig für Kölns Sturmtank und es hieß 4:4. "Danach war es ein offener Schlagabtausch, so dass es unter dem Strich ein verdientes Remis ist", sagte Richter abschließend. Bitter: Grob musste acht Minuten vor dem Ende mit einem Schlüsselbeinbruch raus, und der SVS war somit in der Schlussphase in Unterzahl.

Rheingold Poll - Bergfried Leverkusen 2:2 (2:1). Mit einem Zähler im Gepäck können die Leverkusener durchaus zufrieden sein, lagen sie doch zweimal zurück. Patrick Schneider (33.) egalisierte den Rückstand aus Minute 28, Kevin Sivakumar traf nach feiner Vorarbeit von Schneider in der 55. Minute und machte den erneuten Rückstand (39.) wett. "Es ist schade, dass wir nicht noch den dritten Treffer erzielt haben. Die Chancen waren da - der Gegner aber hatte auch welche", fasste Trainer André Fanroth das für ihn verdiente Remis zusammen.

Kreisliga A Solingen: Genclerbirligi Opladen - FC Britannia 3:4 (2:2). Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verpassten gestern die Kreisliga-Fußballer von Genclerbirligi Opladen. Erst in allerletzter Minute kassierte der Aufsteiger den alles entscheidenden vierten Treffer. "Ein Unentschieden wäre für beide Seiten gerecht gewesen", sagte Spielertrainer Ilyas Katar. Nach dem 0:1-Rückstand (19.) war fünf Minuten später Dogan Uzungelis mit dem Ausgleich zur Stelle. Kurz vor der Pause gingen die Solinger wieder in Führung, in der 42. Minute markierte Uzungelis das 2:2. Als Uzungelis nach fünf gespielten Minuten sogar den 3:2-Führungstreffer durch einen verwandelten Foulelfmeter erzielte, war eine Überraschung zum Greifen nah.

"Wir waren dem vierten Tor eigentlich wesentlich näher", sagte Katar. Doch während die Platzherren ihre Möglichkeiten durch Halit Dasman und Fatih Uzun ausließen, nutzte das Britannia-Team die Nachlässigkeiten zu den beiden entscheidenden Toren in der 67. und 90. Minute.

TSV Aufderhöhe - SSV Lützenkirchen 2:1 (1:1). In guter Verfassung präsentierten sich die Lützenkirchener, die beim starken Aufsteiger lange Zeit beste Siegchancen besaßen. Den frühen Rückstand nach acht Minuten konnte Niklas Berr (80.) zum mehr als verdienten 1:1 ausgleichen. Berr hatte in der 55. Minute einen Strafstoß verschossen und hätte in der Schlussphase - ähnlich wie Robin Seinsch - bei Großchancen zum Siegtorschützen werden können. Während die Lützenkirchener aber scheiterten, nutzte der TSV die sich bietende Möglichkeit kurz vor dem Abpfiff zum entscheidenden 2:1. "Das war sehr schade, denn die Jungs hätten hier wesentlich mehr verdient gehabt", sagte Abteilungsleiter Jörg Hartl, der den privat verhinderten Trainer Andreas Traudisch an der Seitenlinie vertrat. Wie unnötig die Niederlage war, unterstreicht neben Berrs Fehlschuss die Tatsache, dass der SSV ab dem Elfmeter in personeller Überzahl agierte.

Quelle: RP
 
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