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Lokalsport
Tornados im Gewitter kaum mehr als ein "laues Lüftchen"

Leverkusen. Die American Footballer der Tornados Leverkusen machten ihrem Namen und ihrer Favoritenrolle diesmal keine Ehre. Sie verloren das Nachbarschaftsduell gegen Cologne Ronin überraschend mit 6:12 (0:12). Dabei war das Team bis zu diesem enttäuschenden Hinrundenabschluss ein Wirbelsturm durch die NRW-Landesliga Süd gefegt - ohne einen Punktverlust. Als Naturgewalt erwies sich diesmal aber nur das Wetter zur Partie. Ein Gewitter verzögerte zunächst den Kickoff um mehr als eine Viertelstunde - und machte dann Mitte des ersten Viertels eine rund zehnminütige Unterbrechung erforderlich.

Den Aufstiegshoffnungen der Tornados hat diese Niederlage zwar einen ersten Dämpfer verpasst, doch die Chancen auf die Meisterschaft stehen nach wie vor gut. Das haben die Leverkusener nicht zuletzt auch ihrem Quarterback mit ausgeprägter Lauffreude zu verdanken: Joey Sanchez ist nach der schweren Verletzung des zweiten US-Spielers Dontrell Chance sogar der erfolgreichste Punktesammler der Tornados. Gegen die Ronin ging er indes leer aus. Die Tabellenführung hatten die Tornados schon vor Anpfiff an das zweite Kölner Team, die Reserve der Crocodiles eingebüßt. Die haben allerdings auch ein Spiel mehr auf dem Konto.

(TK)
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