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Lokalsport
Trainer Zhou macht sich nicht viel aus dem Volleyball-Pokal

Leverkusen. Gute Erinnerungen haben die Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 nicht unbedingt, wenn sie an den WVV-Pokal zurückdenken. Im vergangenen Jahr erst im Viertelfinale eingestiegen, verlor die Mannschaft von Zhong Yu Zhou gleich ihr erstes Spiel gegen Blau-Weiss Dingden - es war das schnelle, unerwartete Aus. Von Tobias Brücker

Am Wochenende nehmen Kapitänin Anna Hoja und ihr Team einen neuen Anlauf. Der Modus hat sich derweil stark verändert. So werden Partien, die ab dem Achtelfinale beginnen und in den Hallen der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) ausgetragen werden, allesamt an diesem Wochenende ausgespielt. Der Pokalwettbewerb ist damit quasi ein kleines Turnier über zwei Tage. "In dieser Saison ist das DVV-Pokalfinale ausnahmsweise auf Ende Januar terminiert - und nicht wie bisher im März", erzählt Jan Hildebrand, Sprecher des Westdeutschen Volleyball-Verbands.

Dadurch geraten die regionalen Verbände in Zeitnot. Sie müssen ihre Pokalwettbewerbe schnell über die Bühne bringen. "Der Gewinner tritt in einem Qualifikationsspiel gegen einen anderen regionalen Pokalsieger an", erklärt Hildebrand. Dabei gehe es um die Startberechtigung in den bundesweiten Pokalausscheidungen des Deutschen Volleyball-Verbandes - die nächsthöhere Stufe.

Insgesamt elf Teams sind fürs Wochenende zugelassen. Sechs davon müssen bereits heute ein Achtelfinale spielen. Die Leverkusenerinnen hatten beim Losverfahren Glück: Sie starten erst im Viertelfinale und sparen sich daher nicht nur eine lange Anreise, sondern auch ein ganzes Match. Halbfinale und Finale sind für den morgigen Sonntag terminiert.

TSV-Coach Zhong Yu Zhou bemisst dem Pokal überraschenderweise keine große Bedeutung zu. "Wir müssen aufpassen. Die Liga ist unsere Hauptaufgabe", mahnte der 61-Jährige vor etwaigen Verletzungen im Pokal.

Die Gesundheit seiner Spielerinnen sei ihm wichtiger, als der Gewinn des Wettbewerbs. Katharina Molitor, Ruth Scheuvens (Mittelblock) und Isabel Schneider (Universal) fallen für die Begegnung mit dem RC Sorpesee ohnehin terminbedingt aus.

In der vergangenen Saison gewann übrigens das Team der DSHS den Pokal des WVV. Zusätzlich haben die Kölnerinnen in diesem Jahr Heimrecht. Im Achtelfinale startend, gehören sie sicher wieder zu den Favoritinnen.

Quelle: RP
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