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Lokalsport
Trainerkarussell dreht sich beim FC Leverkusen weiter

Leverkusen. Udo Dornhaus ist nicht mehr länger Coach des Bezirksligisten. Klubchef Michael Kunz übernimmt das Amt bis Saisonende. Von Markus Neukirch

Der Fußball-Bezirksligist FC Leverkusen und Trainer Udo Dornhaus gehen ab sofort getrennte Wege. Der beruflich stark eingespannte Coach hatte Klubchef Michael Kunz schon länger mitgeteilt, dass er nur bis zum Saisonende zur Verfügung stehen wird. Jetzt kommt aber doch das vorzeitige Aus.

Dornhaus hatte im Sommer kurzfristig das Amt von Ali Meybodi übernommen, der in der Wechselfrist den Verein verließ - nur ein halbes Jahr, nachdem Marcus Feinbier als Trainer des FCL aufgehört hatte. Weil der bisherige Übungsleiter derzeit nur noch zwei Mal pro Woche die ohnehin eher spärlich besuchten Trainingseinheiten leiten konnte, einigte man sich nun auf eine vorzeitige Vertragsauflösung.

Bis zum Saisonende übernimmt Kunz das Amt - und wird gemeinsam mit dem im Oktober verpflichteten Co-Trainer Kai Voss das Unternehmen Aufstieg weiter verfolgen. Das ist bei neun Punkten Rückstand auf Primus SV Schlebusch allerdings ein schwieriges Unterfangen.

Kunz war zuletzt in der Rückrunde 2012/13 an der Linie aktiv und schaffte mit neun Siegen aus den letzten zwölf Partien nach der Demission der Trainer Daniel Galic und später Werner Becker noch den Aufstieg in die Bezirksliga aus der Kreisliga A. Bereits beim Test gegen den VfL Poll saß Kunz auf der Bank. Durch Tore von Erkan Öztürk und Ayhan Atar gelang ein 2:1 (2:0)-Erfolg. Aristote Mambasa Masudi und Kapitän Chrisovalantis Tsaprantzis trafen zudem beim 2:0 (1:0)-Sieg im Testspiel in Reusrath.

Am kommenden Sonntag steht bei den Sportfreunden Baumberg II der letzte Test auf dem Programm, bevor am 28. Februar die Meisterschaft mit der Auswärtspartie in Urbach wieder beginnt. Neu im Kader sind Amine Azzizi (VfL Leverkusen) und Serge Pacome Kipre (SF Troisdorf). Außerdem verfügt der FCL nun über einen Akteur mit Bundesliga-Erfahrung: Ioannis Masmanidis geht ab sofort auf Torejagd. In der Jugend bei Bayer 04 zusammen mit Öztürk ausgebildet und einmal im Oberhaus von Klaus Augenthaler eingesetzt, kommt Masmanidis auf 47 Bundesligaspiele, 56 Zweitligaspiele und 65 Einsätze in der niederländischen zweiten Liga.

Nach diversen In- und Auslandsstationen - über den Karlsruher SC, Arminia Bielefeld, 1. FC Nürnberg, Limassol (Zypern), Piräus (Griechenland), Wehen Wiesbaden, Eupen (Belgien) und Visé (Belgien) - ging es zurück nach Deutschland zum VfL Wolfsburg II. Zuletzt war der Deutsch-Grieche für United Zürich in der Schweiz aktiv.

Der 32-Jährige wohnt in Opladen und kann durch sein Studium nun beim FCL mitspielen. Er soll helfen, die Lücke zu schließen, die die Abgänge von Samer Ali (Frechen), Abdullah Albayrak (FC Monheim III) und Abdulla Yildizlar (VfL Leverkusen) hinterließen. In Poll kam Masmanidis allerdings noch nicht zum Einsatz.

Quelle: RP
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