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Lokalsport
TSV-Athlet Przybylko wird Fünfter bei WM in London

Leverkusen. Wirklich zufrieden war Hochspringer Mateusz Przybylko mit dem Abschluss bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London nicht. "Ich habe mich von der Kulisse beirren lassen. Wenn ich mir die Saison angucke - Erfurt, Bühl, Bottrop - da bin ich immer alles im ersten Versuch gesprungen. Das wäre hier die Medaille gewesen", sagte der Athlet des TSV Bayer 04. Am Ende reichten 2,29 Meter für Platz fünf.

Die Anfangshöhe von 2,20 Meter nahm Przybylko noch ohne Probleme. Gleiches gilt für die nachfolgenden 2,25 Meter. Allerdings musste der Sportsoldat hier zweimal Anlauf nehmen. 2,29 Meter schaffte der Athlet von Hans-Jörg Thomaskamp im dritten Durchgang. Damit sicherte er sich im elfköpfigen Finalfeld Platz fünf, denn 2,32 Meter waren diesmal zu hoch. Die folgenden Versuche bei 2,35 Meter musste der gebürtige Bielefelder von der Bank aus beobachten, darunter auch den Siegsprung von Mutaz Essa Barshim (Katar), der diese Höhe als Einziger bewältigte.

Vor Beginn des Wettkampfes habe es Turbulenzen gegeben, sagte Przybylko: "Beim Einspringen wurde noch mal der Anlauf verschoben. Der Balken vom Wassergraben hat den Anlauf eines Athleten blockiert." Wegen der Live-Übertragung im TV hätten die Athleten aber nicht mehr Zeit mehr zum Einspringen bekommen. So sei es etwas hektisch geworden, erklärte der 25-Jährige.

(sb)
 
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