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Lokalsport
TSV-Trio verhilft Deutschland zum Sieg in Portugal

Leverkusen. Die Leverkusener Speerwerferin Katharina Molitor ist beim Winterwurf-Europacup in Leiria (Portugal) nur hauchdünn an der Norm zur Europameisterschaft vorbeigeschrammt.

Die 34-jährige Weltmeisterin von 2015 ließ ihr Arbeitsgerät auf 59,80 Meter fliegen und blieb damit nur ein paar Zentimeter unter der vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) geforderten Norm von 60 Metern für die EM in Berlin (7. bis 12. August). In der Endabrechnung wurde die von Helge Zöllkau trainierte Leverkusener Athletin Dritte und sammelte damit wichtige Punkte für die Gesamtwertung.

Neben Molitor waren noch zwei weitere Athletinnen des TSV Bayer 04 in Portugal am Start. Ins Rennen um die Punkte schickte der DLV auch die Leverkusener Wurf-Asse Susen Küster und Michelle Döpke. Am Sonntag gingen unter anderem die Hammerwerferinnen in den Ring. Eisige Temperarturen sorgten für erschwerte Bedingungen. Eine stabile Serie zeigte WM-Teilnehmerin Susen Küster dennoch: Alle gültigen Versuche wurden zwischen 61,64 und 62,38 Meter gemessen. Am Ende bedeutete die Weite der 23-Jährigen den zwölften Platz in Leiria.

In der U 23-Konkurrenz ging Michelle Döpke an den Start. Mit exakt 60,00 Meter wurde die DM-Fünfte in die B-Wertung Zweite und blieb zum Saisonauftakt nur rund eineinhalb Meter unter ihrer persönlichen Bestleistung. Wie bereits im vergangenen Jahr gewann das Frauen-Team mit 4145 Zählern vor Polen (3995 Punkte) und der Ukraine (3913 Punkte).

Die deutschen Athletinnen und Athleten der Klassen in der U 23 waren nicht in jeder Disziplin vertreten, so dass sie in dieser Wertung bei der Vergabe der vorderen Plätze nicht mitkämpfen konnten.

(sb)
 
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