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Lokalsport
TSV vor Gladbecks Angriff gewarnt

Leverkusen. Nach der unnötigen Niederlage im Derby gegen die Mannschaft der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) geht es für die Volleyballerinen des TSV Bayer nun um Schadensbegrenzung. Das Team von Headcoach Zhong Yu Zhou reist heute rund 70 Kilometer in den Norden. Nahe Gelsenkirchen trifft Bayer in der 2. Bundesliga-Nord um 19.30 Uhr auf den TV Gladbeck. Von Tobias Brücker

Es ist eine Partie, von der im Vorfeld der Saison ausgegangen wurde, dass sie deutlich in der oberen Hälfte der Tabelle stattfinden würde. Doch bisher enttäuscht das Team aus dem Ruhrpott. Nach neun Aufeinandertreffen steht Gladbeck mit 14 Zählern nur auf Rang sechs - punktgleich mit Dingden und den Stralsunder Wildcats.

"Normalerweise sollten sie nicht auf diesem Platz liegen", sagte Zhou vor dem Abschlusstraining, "aber sie werden langsam besser", fügte der 61-Jährige hinzu. Woran die bisher magere Punkteausbeute Gladbecks liege, wisse er nicht. In seiner Videoanalyse, mithilfe derer Zhou zwei Spiele des kommenden Gegners beobachtete, machte er insbesondere die Angreiferinnen auf den Außen als Stärke aus. Dort treffen die Leverkusenerinnen auf eine alte Bekannte: Cinja Tillmann wechselte im Sommer ins Ruhrgebiet und folgte so ihrem Beachvolleyballtrainer. Die Stimmung in Leverkusen ist nach der 2:3-Niederlage gegen Köln wieder gut, das Ergebnis aus den Köpfen der Spielerinnen. "Wir haben unsere Gelegenheiten nicht genutzt", analysiert Zhou nüchtern.

Bereits nach dem Match am vergangenen Sonntag habe sich das Team in der Kabine ausgesprochen. Die Kernaussage: Keine Mannschaft kann alle Spiele erfolgreich bestreiten. Was Zhou heute allerdings fordert, ist Teamgeist.

Um vorbereitet zu sein, sieht das Training beim TSV zwei Tage vor einem Spiel immer gleich aus: schnelle Angriffe, Timing, und druckvolle Aufschläge.

Quelle: RP
 
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