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TuS 82 entzaubert Wahn im Spitzenspiel

Lokalsport: TuS 82 entzaubert Wahn im Spitzenspiel
Simon Schlösser traf sechsmal für den TuS 82 Opladen, davon vier Siebenmeter, und half dabei, den Tabellenführer Köln-Wahn zu stürzen. FOTO: MISERIUS (Archiv)
Opladen.. Durch das 27:24 beim TV Jahn Köln-Wahn erobert Janusch Frontzeks Team die Tabellenspitze in der Oberliga und entthront den Nachbarn. Von Lars Hepp

Im absoluten Spitzenspiel entzauberten die Schützlinge von Trainer Jannusch Frontzek den Tabellenführer TV Jahn Köln-Wahn, im Süden der Domstadt behaupteten sich die Gäste mit 27:24 (18:11) und tauschten mit dem Kontrahenten die Plätze. "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Denn wir haben die Begegnung über die komplette Spielzeit kontrolliert und auch vollkommen zu Recht gewonnen", freute sich der Übungsleiter über den 15. Saisonsieg.

Am nächsten Wochenende steht nun ein weiteres Topduell auf dem Programm, wenn der Tabellendritte Pulheimer SC seine Visitenkarte in der Opladener Bielerthalle abgeben wird. "Wir wollen jetzt unbedingt nachlegen und die Spitzenposition bis zum Ende verteidigen", betont der Coach. Auf die Frage, was danach komme, antwortete Frontzek mit einem Lächeln: "Nächste Saison spielen wir in jedem Fall in einer anderen Spielklasse. Somit hat die Mannschaft jetzt schon das Ziel erfüllt, der Rest ist Bonus."

Bis zum 5:4 (13.) bewegten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Danach übernahmen die Gäste die Initiative, besonders mit dem beweglichen Abwehrverband setzte das TuS 82-Team den Gegner immer wieder unter Druck. Frontzek ließ variabel verteidigen, mal mit zwei Spielern vor neun Metern, später mit einer Sonderbewachung gegen Wahns-Ausnahmekönner Christoph Gelbke. Die Hausherren fanden somit überhaupt nicht zu ihrem Rhythmus. Zum Seitenwechsel waren die Opladener bereits auf sieben Tore enteilt.

Nach der Pause machten die Frontzek-Schützlinge konzentriert weiter, wo sie in Halbzeit eins aufgehört hatten. Eine Viertelstunde vor dem Ende führte der TuS 82 mit 23:14. Das Aufeinandertreffen war vorzeitig entschieden. Zwar kämpften sich die Gastgeber noch einmal zurück, doch über 25:20 (55.) brachten Simon Schlösser und Co. die beiden Punkte sicher nach Hause.

Besonders hoch einzuordnen ist diese Leistung, da in Torhüter Benedikt Klein und Marius Anger zwei Leistungsträger nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren und nur sporadisch mitwirkten. "Dafür sind die anderen dann in die Bresche gesprungen", sagte Frontzek und stellte das Kollektiv in den Vordergrund. Aus einer starken Mannschaft ragte Klein-Ersatz Stefan Hinkelmann mit etlichen Paraden heraus, die Schlösser-Brüder Simon und Lukas sowie Florian Klein hatten viele gute Szenen in der Offensive. "Wir müssen jetzt konzentriert bleiben und haben noch viel vor. Das muss jedem bewusst sein", betonte Frontzek.

Quelle: RP
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