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Lokalsport
TuS 82 kann jetzt die Zukunft planen

Opladen. Nach dem 33:30-Sieg gegen Pulheim haben die Opladener den Sprung in die Nordrhein-Regionalliga endgültig geschafft. Von Lars Hepp

Auf ein geradezu perfektes Wochenende blicken die OberligaHandballer des TuS 82 Opladen zurück. Zum einen hielt der Tabellenführer nach einer sehr engagierten Vorstellung mit 33:30 (18:14) gegen den Dritten Pulheimer SC einen Verfolger auf Abstand und außerdem nahm man sicher wohlwollend zur Kenntnis, dass der Zweite TV Jahn Köln-Wahn die dritte Niederlage in Folge kassierte. Beim Weidener TV unterlagen die Domstädter deutlich mit 25:30. Damit haben die Opladener drei Punkte Vorsprung auf den ärgsten Konkurrenten.

"Wir haben unser Saisonziel mit der Qualifikation zur Nordrheinliga vorzeitig erreicht und haben jetzt eine gewisse Planungssicherheit", freut sich der Team-Manager Volker Leisner. In den nächsten zwei Wochen wollen die Opladener Verantwortlichen nun über die Zukunft beraten - und ob ein möglicher Sprung in die dritte Liga überhaupt zu realisieren ist. "Wir werden definitiv kein finanzielles Risiko eingehen und bislang ist die Resonanz von Sponsoren eher durchwachsen", betont Leisner. Auch die Teilnahme an einer hoch interessanten Relegationsrunde gegen den Niederrheinmeister müsse demnach noch durchdacht werden.

Im Moment belegen die Nachbarn der SG Langenfeld und die Bergischen Panther die aussichtsreichen Ränge an der Spitze. Volle Hallen wären daher quasi garantiert. "Die Mannschaft und auch der Trainer machen einen übermäßig guten Job. Damit war vor der Saison nicht unbedingt zu rechnen. Wir werden uns jetzt Gedanken machen, wie es am sinnvollsten weitergehen kann", so Leisner weiter.

Bis zum 8:8 bewegten sich die beiden Spitzenmannschaften auf Augenhöhe. Die Hausherren setzten etwas überraschend auf eine 5:1-Deckungsvariante, die zu Beginn wegen Abstimmungsproblemen zunächst auseinandergehebelt wurde. Trainer Jannusch Frontzek stellte daraufhin auf eine defensivere 6:0-Formation um - mit dem Ziel, mehr Sicherheit zu erreichen.

Torhüter Benedikt Klein entschärfte einige Bälle, so dass der Favorit mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause ging. Bis zum 23:22 (45.) blieben die Gäste aber stets in Reichweite. Ein verwandelter Siebenmeter von Simon Schlösser und einem Tor von Kreisläufer Hendrik Rachow bedeuteten einen kleinen Zwischenspurt, der sogar noch bis zum 30:25 ausgebaut werden konnte.

"Wir haben die Zeit dann sehr clever herunter gespielt. Man merkt der Truppe an, dass sie mittlerweile gefestigt ist", meinte Frontzek zufrieden - und stufte diesen Erfolg als "absolut verdient" ein. Einzelne Spieler seien diesmal nicht zu loben. Die gesamte Mannschaft habe sich diesen Erfolg gemeinsam im Kollektiv erarbeitet. "Pulheim war der erwartet schwere Gegner, aber wir haben die Aufgabe nach einer zunächst ausgeglichenen Startphase gut gelöst und hatten die Partie über weite Strecken im Griff", analysierte Frontzek.

Quelle: RP
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