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Lokalsport
TuS 82 macht vor der Pause ernst

Opladen. Nach ausgeglichenem Beginn setzt sich das Team von Trainer Jannusch Frontzek noch vor dem Seitenwechsel entscheidend gegen Bayer Dormagen II ab, um letztendlich mit 31:27 einen verdienten Sieg zu feiern. Von Lars Hepp

Sicherlich lieferten die Oberliga-Handballer des TuS 82 Opladen schon beeindruckendere Vorstellungen in dieser Saison ab, doch letztlich kamen die Schützlinge von Trainer Jannusch Frontzek recht ungefährdet zum neunten Sieg im zehnten Auftritt.

Vor heimischer Kulisse setzte sich der Favorit mit 31:27 (16:12) gegen den Drittletzten TSV Bayer Dormagen II durch und behauptete damit den zweiten Tabellenplatz. "Wir hatten zwar eine Schwächephase in der ersten Halbzeit, doch letztlich hat die Mannschaft die beiden Punkte souverän und auch absolut verdient nach Hause gebracht", freute sich der Coach über den nächsten Erfolg.

Die Hausherren starteten motiviert, die 5:2-Führung ließ auf einen frühzeitig herausgeworfenen Erfolg hoffen. Doch die Abwehr agierte nicht so sattelfest wie in den Vorwochen, die Bundesliga-Reserve der Dormagener glich prompt wieder auf 6:6 aus. Bis zum 11:11 begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. "Ich bin sehr froh, dass wir dann bis zur Pause Ernst gemacht haben. Da konnte man die Unterschiede deutlich erkennen", führte Frontzek aus. Beim Seitenwechsel hatten sich die Opladener einen beruhigenden Vorsprung von vier Toren herausgeworfen.

Nach der Pause lief es für den TuS 82 weiter rund, Tomas Göddertz verrichtete gute Arbeit in der Innenverteidigung. Im Angriff kam dafür Stefan Ufer im linken Rückraum zum Zuge und machte seine Sache ebenfalls sehr ordentlich. Die Mannschaft hielt den Vorsprung konstant bei mindestens fünf Toren und erstickte so jedwedes Aufbegehren der Gäste im Keim.

Auf Seiten der Dormagener machte im zweiten Spielabschnitt allerdings Jan Jagieniak positiv auf sich aufmerksam. Sowohl von der Mittelposition als auch vom Kreis gelangen dem ehemaligen Jugendspieler viele gute Aktionen. "Jedes mal, wenn wir konsequent und konzentriert agiert haben, war die Begegnung eine klare Angelegenheit. Es wäre aber schön, wenn wir wieder wesentlich konstanter agieren würden und die Leistung über die gesamten 60 Minuten bringen könnten", betonte Frontzek.

Am kommenden Sonntag wird bei der HSG Rheinbach-Wormersdorf eine Leistungssteigerung nötig sein, um die nächsten Punkte einzufahren und den Druck auf Spitzenreiter TV Jahn Köln-Wahn weiter hoch zu halten.

Quelle: RP
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