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Lokalsport
TuS-82er rechnen mit einer Herkulesaufgabe

Leverkusen. Opladen steckt auf Platz acht fest. Nun wartet Hürth.

Vom direkten Wiederaufstieg sprach nach dem personellen Umbruch vor der Saison keiner beim TuS 82 Opladen, eine gute Rolle wollte Nadine Homann mit ihrem Team dennoch spielen. Vom ausgegebenen Ziel (mindestens Platz vier bis sechs) hat die Trainerin der 82er erstmal verabschiedet, nach den beiden Niederlagen gegen die Giants-Reserve und Haaren steckt Opladen auf Platz acht fest. Schnelle Besserung ist angesichts des kommenden Gegners Hürth nicht in Sicht. "Das wird eine Herkulesaufgabe", bemerkt Homann zu den Erfolgsaussichten. Hürth liegt zwar nur auf einem soliden sechsten Platz, dürfte nach dem Auswärtserfolg beim bis dahin unbesiegten Tabellenführer BG Aachen aber beinahe vor Selbstvertrauen platzen. Davon ist Opladen meilenweit entfernt. Das Potenzial um in den Kampf um die vorderen Plätze einzugreifen ist zwar vorhanden, doch es gelingt eben nicht, davon auch ausreichend abzurufen. Zu oft hadern die 82er mit sich selbst oder den Schiedsrichtern. "Wir können nicht immer nur jammern, da müssen wir jetzt durch", sagt Homann angriffslustig. Da passt es gut, dass in Timo Krause eine wichtige Stütze im Angriff wieder in den Kader zurückkehrt.

In Angriffsstimmung ist auch Fast-Break. Durch den Wechselfehler und der daraus folgenden negativen Spielwertung in Neunkirchen rangieren die Steinbüchler zwar nur auf Platz sieben, dennoch ist der Aufsteiger mit sechs sportlichen Erfolgen immer noch das Team der Stunde in dieser Oberliga. Heute (Sporthalle Steinbüchel-West, 19.30 Uhr) kann die Mannschaft von Thomas Pimperl im Duell mit dem Tabellenzweiten TuS Zülpich zeigen, dass die forsche Zielsetzung vor der Saison mit Platz eins bis drei kein Anflug von Selbstüberschätzung war, Pimperl: "Mit der besten Offense und Defense der Liga wird das der erste richtige Maßstab in dieser Saison für uns werden."

Auch die Bayer Giants hätten gerne nochmal ganz oben angeklopft, nach der Niederlage gegen Neunkirchen bei nun sechs Zählern Rückstand dürfte dieser Zug indes endgültig abgefahren sein. Zumindest Platz vier bleibt für Jacques Schneiders Team in Schlagdistanz, dafür gehören Spiele wie heute gegen Südwest Köln 2 (Herbert-Grünewald-Halle, 18 Uhr) in die Kategorie "Pflichtsieg". Der Tabellenvorletzte hat erst ein Spiel gewonnen - gegen das sieglose Schlusslicht Dellbrück und kassiert mit durchschnittlich 84 ligaweit die meisten Punkte.

(sl)
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