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Lokalsport
TuS Opladen hofft auf erste Punkte

Leverkusen. Während Fast-Break und die Giants II gut gestartet sind, kriselt es bei den Opladenern. Von Sebastian Laule

Vor dem Saisonstart übten sich die Bayer Giants II noch in Bescheidenheit. "Natürlich wäre es für den ganzen Verein und unsere Nachwuchsarbeit besser, wenn die Reserve in der 2. Regionalliga spielen würde, aber da sind andere Vereine voraus. Deshalb peilen wir realistisch das obere Drittel an", sagte Trainer Jacques Schneider vor dem ersten Spieltag. Freilich scheint es nach gerade mal zwei von 22 Runden wenig sinnvoll, seine Ziele über Bord zu werfen, aber vielleicht ist bald eine Korrektur nach oben nötig.

Immerhin haben die "Riesen vom Rhein" mit Neunkirchen und Südwest zwei Topteams der Oberliga bereits besiegt - und das nicht knapp. Aktuell teilt sich Bayer mit Herzogenrath und Fast-Break die Spitze. Es spricht jedoch für den Trainer, dass er weiter in kleinen Dimensionen denkt. Der nächste Gegner ist morgen das Schlusslicht Baskets Bonn III (18 Uhr). Gegen den punktlosen Aufsteiger zählt nur ein Sieg - zumal die Giants in Bestbesetzung antreten. Schneider: "Unser erstes Zwischenziel ist, ungeschlagen in die Herbstferien zu kommen. Das ist im Moment das Einzige, was wichtig ist. Danach wissen wir schon etwas genauer, wo wir stehen."

Für den TuS 82 Opladen wäre ein Sieg vor der dreiwöchigen Unterbrechung im Ligabetrieb nicht weniger wichtig. Das Team von Spieler-Trainer Sven Klesper steckt mit noch null Punkten im Keller fest - auch wenn die 82er spielerisch bei beiden Pleiten keineswegs enttäuschten. Gegen Pesch wie Rhöndorf war es ein Mix aus fehlendem Glück und mangelndem Killerinstinkt, der einem Erfolg im Weg stand. Da wäre ein erster Sieg morgen gegen TuS Königsdorf (19 Uhr, Sporthalle Neustadt) auch psychologisch wertvoll. Dass nach dem Fehlstart bereits ein leichter Druck auf dem Team lastet, will der Opladener Coach nicht verleugnen: "Wir brauchen jetzt Punkte. Deshalb ist dieses Spiel gegen Königsdorf ohne Frage unheimlich wichtig. Wir müssen gewinnen - egal wie."

In Steinbüchel fällt das Gewinnen in dieser Saison bislang leicht. Fast-Break Leverkusen steht mit 186 Punkten nach zwei Spieltagen für Offensivspektakel. Anders als im Vorjahr lässt das Team von Thomas Pimperl dem ausgegebenen Ziel "Platz eins bis drei" diesmal Taten folgen. Der Gegner morgen (20 Uhr) ist allerdings ein deutlich schweres Kaliber als die bisher geschlagenen Bonn und Hürth: Die SG Herzogenrath/Baesweiler war bislang genauso erfolgreich wie Fast-Break.

Quelle: RP
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