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Lokalsport
TuS Opladen muss beim Tabellenführer ran

Opladen. Gegen Köln-Wahn erwartet Trainer Jannusch Frontzek ein ganz heißes Spiel: "Die werden brennen." Von Lars Hepp

Vor den beiden wichtigsten Wochen der Meisterschaftsrunde stehen die Oberliga-Handballer des TuS 82 Opladen. Die Qualifikation für die Nordrheinliga ist zwar schon so gut wie in der Tasche, aber es geht für die von Jannusch Frontzek trainierte Mannschaft in den Spitzenspielen gegen Tabellenführer TV Jahn Köln-Wahn (morgen, 18.30 Uhr) und nächste Woche zu Hause gegen den Dritten Pulheimer SC um nichts Geringeres als die die Vormachtstellung im Handballverband Mittelrhein.

"Wir schauen weiterhin von Spiel zu Spiel und der ganze Fokus richtet sich jetzt auf die Begegnung in Köln", betont Frontzek. Er will bei seinem Team eine große Vorfreude auf die Partie ausgemacht haben - nicht nur wegen der zuletzt starken Ergebnisse. Nach dem überraschend deutlichen 48:20-Heimsieg über den TV Strombach fahren die Opladener mit breiter Brust in den Süden der Domstadt.

Die Wahner dagegen erlebten am vergangenen Wochenende ein totales Debakel, als sie beim Tabellensiebten BTB Aachen nicht nur ihre erste Saisonniederlage einstecken mussten, sondern gleichzeitig mit 14:28 regelrecht aus der Halle geworfen wurden. "Ich hatte die Hoffnung, dass die sich gegen uns eine kleine Auszeit nehmen würden. Nach dem jüngsten Auftritt ist aber nicht damit zu rechnen", geht Frontzek von einem bis in die Haarspitzen motivierten Gegner aus: "Die werden brennen."

Im ersten Aufeinandertreffen gab es für die Opladener bei der 31:39-Niederlage nicht viel auszurichten. Das soll sich im Rückspiel ändern. Besonders den Kölner Spielmacher Christoph Gelbke, den Frontzek als den besten Spieler der gesamten Liga einstuft, muss Opladen im zweiten Vergleich unbedingt in den Griff bekommen, damit die nächsten Punkte eingefahren werden können.

"Es wird viel Arbeit auf die Abwehr zukommen. Vor allem müssen wir deren Tempospiel unterbinden", fordert der Übungsleiter, der bei seinen Planungen lediglich auf die beiden langzeitverletzten Peer Pütz und Ole Kähler verzichten muss. Bei Linksaußen Pütz wurde in der vergangenen Woche eine Operation Eingriff am Sprunggelenk vorgenommen. Ein Knorpelschaden setzt ihn mindestens sechs Monate außer Gefecht.

Nach seinem Kreuzbandriss ist Kähler in dieser Saison ohnehin kein Thema mehr. Als Ersatz für Pütz haben die Opladener Verantwortlichen in Jan Schouren eine durchaus interessante Personalie gefunden. Der 25-jährige Flügelspieler geht aktuell noch für den Ligakonkurrenten BTB Aachen auf Torejagd und wird sich zur neuen Saison dem TuS 82 anschließen.

Quelle: RP
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