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Lokalsport
"Unser Ziel ist einer der vorderen sechs Plätze"

Lokalsport: "Unser Ziel ist einer der vorderen sechs Plätze"
Jannusch Frontzek hat in dieser Woche mit dem Handball-Oberligisten TuS Opladen das Training wieder aufgenommen. FOTO: thomas schmitt
Opladen. Jannusch Frontzek, der neue Trainer der Opladener Handballer, hat sich mit seiner Mannschaft viel vorgenommen. Der 35-Jährige will die Saison als eines der besten Oberliga-Teams beenden und die Qualifikation zur neu geschaffenen Nordrheinliga erreichen. Von Lars Hepp

Für die Oberliga-Handballer des TuS 82 Opladen sind die letzten Tage ihrer Sommerpause vorbei. Seit Montag befindet sich das Team mit Trainer Jannusch Frontzek in der Vorbereitung auf die kommende Saison. "Es gilt jetzt schon, sich auf alle Dinge einzustimmen und die Trainingsplanungen konkret im Kopf zu haben", erklärt der 35-jährige B-Lizenz-Inhaber mit Blick auf 26 Trainingseinheiten und ein anstrengendes Trainingslager am letzten Augustwochenende.

Seit einigen Monaten steht die Personalie auf der Kommandobrücke der Opladener fest. Frontzek, der seine eigene Karriere recht früh wegen Verletzungen beenden musste, konnte sich bereits in der abgelaufenen Saison ein Bild der Leistungsfähigkeit machen. Dazu absolvierte das TuS 82-Team unter seiner Führung bereits im Juni eine Kennenlern-Phase mit ersten athletischen sowie taktischen Inhalten. "Das war so etwas wie eine Bestandsaufnahme. Wir haben viel im Grundlagenausdauer-Bereich gearbeitet", blickt der Diplom-Sportlehrer und Sportökonom zurück.

Von der Mannschaft sei er hervorragend aufgenommen worden, in Teambuilding-Maßnahmen wurde obendrein noch an der Integration gearbeitet. Seit Montag läuft nun die heiße Phase der Vorbereitungszeit, in der Frontzek zu fünf bis sechs Terminen in der Woche bittet. Gegenüber seinen Vorgängern kann Frontzek trotz junger Jahre auf recht viel Erfahrung zurückblicken. Neben dem abgeschlossenen Studium und der Betreuung der Kölner Hochschulmannschaft absolvierte er beim Frauen-Bundesligisten 1. FC Nürnberg unter dem bekannten Österreicher Herbert Müller eine Art Ausbildung. Dazu hat Frontzek zuletzt in der dritten Liga West die Frauen-Mannschaft des SC Fortuna Köln trainiert. "Wir haben uns viel vorgenommen für die kommende Runde. Daher müssen wir einiges tun", kündigt der frühere Kreisläufer an.

Neben ihm gilt es auch die drei Rückkehrer Peer Püz, Markus Sonnenberg und Timo Krüger sowie den aus Nümbrecht gekommenen Stefan Ufer, Simon Schlösser (Neusser HV) und Torhüter Stefan Hinkelmann (vorher Fortuna Köln) einzuspielen. Erster richtiger Höhepunkt ist das Testpiel am Mittwoch, 22. Juli (19.45 Uhr) gegen den Zweitligisten TSV Bayer Dormagen. Das zweite Highlight ist sicherlich die Teilnahme am Pirates-Cup in Leichlingen vom 7. bis zum 9. August.

Zur Saisoneröffnung am 29. August kommt der Oberliga-Absteiger SSV Nümbrecht Handball, ehe eine Woche später die Meisterschaft mit der Auswärtspartie bei der HSG Siebengebirge/Thomasberg startet. "Unser Ziel lässt sich bereits jetzt ganz klar beschreiben. Wir wollen unter die ersten sechs Mannschaften kommen, um damit die Qualifikation zur neu geschaffenen Nordrheinliga im nächsten Jahr zu erreichen. Das ist sicherlich eine Herausforderung, aber wir nehmen diese an", betont der neue Coach.

Quelle: RP
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