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Lokalsport
VfL-Chef Kuhn plant bereits die Landesliga-Saison

Leverkusen. Nach der bitteren Pleite gegen Windeck und dem damit verbundenen Abstieg geht es für die Fußballer des Noch-Mittelrheinligisten VfL Leverkusen im abschließenden Saisonspiel beim Nachbarn aus Bergisch Gladbach am Sonntag (15 Uhr) nur noch darum, sich anständig aus dieser Spielklasse zu verabschieden. Von Markus Neukirch

Die Gründe für den Abstieg sind vielseitig: Mit 58 Treffern hat der VfL die schlechteste Abwehr der Liga. 34 erzielte Tore - davon 14 in der Rückrunde - sind die zweitwenigsten aller Teams. Nur Schlusslicht Eilendorf hat mit 29 weniger Erfolgserlebnisse auf der Habenseite.

An Trainer Bayer Kesisoglu lag das freilich wenig, auch wenn nach drei Siegen und einem Remis zuletzt zwei Niederlagen ohne eigenes Tor zu Buche schlugen. "Natürlich ist es bitter und schade, dass es nicht mehr mit dem Klassenerhalt geklappt hat. Aber wenn man ehrlich ist, waren wir vor ein paar Wochen schon abgestiegen", sagt der Übungsleiter rückblickend.

Jetzt gilt es, einen Kader für die kommende Saison zusammenzustellen. Keeper Tayfun Altin wird wie Ken Nakamura den Verein wohl verlassen, bei einigen anderen besteht grundsätzlich die Möglichkeit auf einen Verbleib beim VfL. Ein finanzielles Risiko wird der Verein nicht eingehen. "Wir werden mit Augenmaß schauen, was möglich ist. Ich bin mir sicher, dass wir in der kommenden Spielzeit einen Kader von 20 bis 25 Spielern haben werden", sagt Klubchef Bernd Kuhn, der bereits Gespräche führt.

Quelle: RP
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