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VfL Leverkusen siegt, klettert und ist wieder im Geschäft

Lokalsport: VfL Leverkusen siegt, klettert und ist wieder im Geschäft
Gero Pletto wurde für sein artistisches 2:0 des VfL Leverkusen gegen Aachen II gefeiert. Joshua Sumbunu (Nr. 5) flog später noch vom Platz. FOTO: UWE MISERIUS
Leverkusen. Der 2:1-Erfolg gegen Aachen II verkürzt den Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf zwei Zähler. Von Markus Neukirch

Da waren es nur noch zwei: Fußball-Mittelrheinligist VfL Leverkusen feiert unter Neu-Trainer Bayer Kesisoglu den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Durch das 2:1 (1:0) im "Sechs-Punkte-Spiel" gegen Alemannia Aachen II ist der VfL nur noch zwei Zähler von einem Nichtabstiegsplatz entfernt.

Dabei mussten die Leverkusener um die drei Zähler zittern: Nicht nur, dass den Gästen in der 89. Minute der Anschluss per berechtigtem Strafstoß gelang - in der durch viele Unterbrechungen gekennzeichneten Partie flog auch noch Joshua Sumbunu mit Gelb-Rot in der dritten Minute der Nachspielzeit vom Platz. "Das war nicht so clever, weil wir in Ballbesitz waren. Den Ball wegzuschießen ist dann nicht hilfreich", sagte ein sichtlich erleichterter Kesisoglu hinterher.

Zuvor hatten die Leverkusener eine gute Partie abgeliefert: Bissig, laufstark und griffig gingen sie zu Werke, was allerdings auch stark auf die Kondition einiger Spieler ging. "Leider musste ich relativ früh wechseln, weil die Müdigkeit einfach da war", erläuterte Kesisoglu, dem die beiden Treffer sehr gefielen. "Man kann kaum glauben, dass wir mit so einer Technik gegen den Abstieg spielen", sagte er.

Beim 1:0 eroberte Yavuz Günay auf der rechten Außenbahn den Ball, zog in den Strafraum, ließ dort den dritten Aachener stehen und schlenzte den Ball schließlich fein in den Winkel (27.). Das 2:0 (79.) war auch schön anzusehen: Der umtriebige Gero Pletto wurde von Manuel Kabambi über rechts leicht in Rücklage angespielt, legte den Ball aber per Hacke an seinem Gegenspieler vorbei ins Tor. "Damit war die Partie eigentlich gelaufen. Der absolut unnötige Fehler zum Anschluss hat es noch einmal hektisch werden lassen", bemerkte Kesisoglu, der trotz des Tabellenstandes auf die Bremse trat: "Wir haben nichts erreicht. Die zwei Siege sind schön, aber um die Klasse zu halten, müssen wir noch ein, zwei Schippen drauflegen."

Nächster Gegner am Sonntag ist der FC Hürth, der mit seinem Sieg in Wesseling-Urfeld den Rückstand des VfL auf das rettende Ufer auf zwei Punkte schrumpfen ließ. Der VfL ist also gewarnt.

Quelle: RP
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