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Lokalsport
Vierter Sieg in Serie für formstarken VfL

Leverkusen. Der Klassenerhalt in der Fußball-Mittelrheinliga rückt immer näher. Bei Germania Windeck gelingt ein 2:1. Von Markus Neukirch

Fußball-Mittelrheinligist VfL Leverkusen hat seine tolle Serie fortgesetzt und bei Germania Windeck mit 2:1 (1:0) gewonnen. Der vierte Sieg in Serie bringt den Aufsteiger dem Klassenerhalt wieder ein Stück näher: Sechs Spieltage vor Schluss hat der VfL sechs Zähler und 15 Tore Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und vier Punkte auf die beiden Teams auf Rang elf (Bergisch Gladbach) und zwölf (Windeck), die die ersten beiden Nichtabstiegsplätze für sich beanspruchen.

Dabei konnte sich der VfL in Windeck mal wieder auf Stürmer Marcel Wandinger verlassen: In der 20. Minute gelang dem quirligen Angreifer mit seinem 14. Saisontor die Führung, nach Tim Pütz' 2:0 zehn Minuten später war die Partie schon entschieden, auch wenn Windeck kurz vor dem Ende der Partie noch der Anschlusstreffer gelang. "Meine Jungs haben immer die richtige Antwort gehabt, auch auf den Ausgleich. Die Abwehrleistung war wieder ganz stark", lobte Brunetto. "Ich bin stolz, wie viel Einsatz und Willen die Jungs aktuell an den Tag legen", fügte er hinzu.

Dabei hatte es der VfL in Windeck auf hohem Rasen und mit einem sehr defensiven Gegner nicht einfach, Pütz' 2:0 aber verbildlichte die Einstellung: Ein Sprint über 50 Meter brachte den Youngster in die perfekte Position, um eine Wandinger-Rückgabe über die Linie zu bugsieren. "Wir hätten das 2:0 nur viel früher machen müssen, die Chancen waren da", berichtete Brunetto, der vor allem Wandingers Volleyschuss nach gut einer halben Stunde erwähnte, der aber mit voller Wucht nur den gegnerischen Keeper traf. "Dann hätten wir das Ding noch souveräner nach Hause gebracht, aber das ist Kritik auf allerhöchstem Niveau", sagte Brunetto.

Nachdem der VfL nun alle Mitstreiter um den Klassenerhalt geschlagen hat, warten jetzt vermeintlich härtere Aufgaben, da es gegen Teams aus dem oberen Mittelfeld geht: "Wir sind in einer guten Position, werden aber sicher nichts geschenkt bekommen", blickt Brunetto voraus. Ein Punkt in Hürth könnte Gold wert sein. "Wir dürfen aber keinen Millimeter Spannung nachlassen, das wissen die Jungs auch", erklärt der Übungsleiter. Der FC Bergheim wird derweil die Saison zu Ende spielen, auch wenn die Spieler kein Geld mehr bekommen: 16 sprachen sich dafür aus und prompt gelang ein 2:2 gegen Arnoldsweiler.

Quelle: RP
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