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Lokalsport
Voigt setzt gegen die Wölfe auf den Heimvorteil

Opladen. Die Herbstpause nutzten die Handballer des TuS 82 Opladen, um an den bislang in dieser Runde aufgetretenen Defiziten intensiv zu arbeiten. Trainer Fabrice Voigt und seine Mannschaft haben nicht nur an der Besetzung der Abwehr gefeilt, sondern auch Tempogegenstoßverhalten und Chancenverwertung trainiert. "Wir haben viel geschafft und die Jungs haben sehr gut mitgezogen", sagt der Coach des Nordrheinligisten. Heute Abend (19.15 Uhr) bekommen es die Opladener mit dem Tabellenvierten HC Wölfe Nordrhein zu tun. Voigt zufolge sei das ein "richtig starker Gegner", der schon mehrfach in dieser Saison positiv von sich reden machte.

Die vom ehemaligen Bundesliga-Spieler Thomas Molsner trainierte Mannschaft besiegte Aufsteiger DJK Adler Königshof, den Bergischen HC II sowie den Nachbarn VfB Homberg. Auch den Spitzenteams TV Aldekerk und TuSEM Essen II konnten jeweils Unentschieden abgerungen werden. "Sie können in zwei verschiedenen Abwehrsystemen verteidigen und sind auch im Angriff sehr gefährlich. Wir gehen auf jeden Fall nicht als Favorit in die Partie", sagt Voigt, der jedoch auf die Heimstärke setzt. In der Bielerthalle haben die Opladener bislang zwei Siege und ein Remis gegen die HSG Siebengebirge geholt. Einen zusätzlichen Anreiz gibt es durch die Tabellenkonstellation, denn mit einem Sieg kann der TuS 82 am direkten Konkurrenten vorbeiziehen.

Neben den längerfristigen Ausfällen wie Torhüter Benedikt Klein, Aaron Ellmann und Felix Barwitzki fällt auch Linksaußen Ole Kähler aus privaten Gründen aus. Dazu ist Fabian Benger noch angeschlagen. Sein Einsatz wird sich erst kurzfristig entscheiden. Immerhin kehrt in Vincent Gemmelspacher eine wichtige Alternative in den Kader zurück.

"Meine Jungs müssen konzentriert zur Sache gehen und wir dürfen nicht allzu viele Chancen auslassen. Dann kommen wir auch endlich wieder für einen Sieg in Frage", betont Voigt.

(lhep)
 
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