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Lokalsport
Volles Programm für Ross und Reiter

Leverkusen. Die Saison der Turnier-Reiter startet mit drei Wettbewerben in Leichlingen, Rheindorf und Wuppertal. Von Siegfried Grass

Zwar gab es in diesem Jahr schon einige kleinere Wettkämpfe in Form der sogenannten "Late-Entrys", aber am ersten Wochenende nach den Osterferien geht es für die Turnier-Reiter richtig los. Gleich drei Turniere stehen zur Auswahl: Der Leichlinger Reit- und Fahrverein (RFV) hat die Dressurreiter eingeladen, denen Prüfungen bis zur Klasse M angeboten werden (Samstag ab 15 Uhr). Über 300 Teilnehmer haben sich angemeldet, rund 500 Starts werden in der Reithalle und auf dem Außenviereck im Sportzentrum Balker Aue stattfinden.

Wer will, kann mit seinen Pferden auch nach Rheindorf fahren, wo die RSG Burghof traditionell den Reigen der Sommerturniere mit Springprüfungen eröffnet - obwohl der Parcours selbst in der großen Halle aufgebaut wird. Die dritte Offerte: Der Wuppertaler RuFV (Gelpe) unterbreitet den heimischen Vielseitigkeitsreitern ein Angebot. Allein schon diese drei Ausschreibungen zeigen, wie abwechslungsreich der Reitsport ist - und es belegt zugleich, dass es sich um eine Freizeitbeschäftigung für praktisch alle Generationen handelt. Was jüngst auch die Prüfungen zu den Reitabzeichen zeigten, der sich 16 meist jugendliche Teilnehmer nach einem einwöchigem Intensivkurs in Leichlingen erfolgreich stellten. Das reiterliche Ausbildungssystem in Deutschland besteht aus insgesamt zehn Reitabzeichen (RA). Schritt für Lernschritt sollen sich die Jugendlichen in einer soliden Grundausbildung mit dem Pferd vertraut machen. Zugleich dienen die Abzeichnen - verbunden mit Urkunden - natürlich der Motivation.

Wer an den sogenannten LPO-Turnieren (Leistungsprüfungsordnung) teilnehmen will, muss verpflichtend das Kennzeichen der Klasse fünf nachweisen. Er wird dann in der Leistungsklasse 6 eingestuft und kann dann an einfacheren Reiterwettbewerben teilnehmen.

Mit dem RA 4 hat man seine Qualifikation für ein Dressurreiter-Niveau der Klasse A nachgewiesen. In Leichlingen könnten sie damit bereits an den Start gehen. So setzt sich das System fort bis zum RA 1, auch "goldenes Reitabzeichen" genannt, das man für zehn Siege in S-Prüfungen verliehen bekommt.

In Rheindorf sind erst einmal die Springreiter an der Reihe. Eine Woche später folgen die Dressurreiter. Insgesamt werden 14 Prüfungen angeboten. Im M**-Springen sind durchweg Routiniers am Start (Sonntag ab 17.45 Uhr). Vom gastgebenden Verein wurden Hans-Ulrich Krings, Franz Gilles und Tochter Gianna genannt. Mit dem "Seniorenspringen" ist nicht das Alter der Pferde gemeint, sondern die Teilnehmer Reiter müssen mindestens vierzig Jahre alt sein (Beginn: Sonntag 14.30 Uhr).

Quelle: RP
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