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Lokalsport
Volleyball: Pokal-Aus kommt dem TSV nicht ungelegen

Leverkusen. Im Normalfall müsste Zhong Yu Zhou über das Ausscheiden seiner Volleyballerinnen im Halbfinale des WVV-Pokals enttäuscht sein. Schließlich hätte der TSV Bayer durch den Sieg beim zweitägigen Wettbewerb die Qualifikation zu den bundesweiten Ausscheidungen erreichen können.

Stattdessen aber wirkte der 61-Jährige nach dem 1:3 (25:19, 21:25, 18:25, 20:25) gegen Gastgeber Köln beinahe erleichtert. "Zum Glück sind alle gesund geblieben", betonte er. Es ist das ewige Leid des Trainers, der aufgrund der Semiprofessionalität in der 2. Liga stetig schauen muss, dass genug Spielerinnen fit oder terminlich nicht verhindert sind. Eine Teilnahme am DVV-Pokal und die damit verbundenen, eventuell weiten Reisen zusätzlich zur Belastung in der Liga - all das wäre aus Zhous Sicht zu viel gewesen. Auch am Wochenende musste personell improvisiert werden. So spielte der TSV beim 3:1 (17:25, 25:21, 25:20, 25:23)-Erfolg über den RC Sorpesee im Viertelfinale ohne gelernten Mittelblock. Die Aufgabe übernahm Jil Molitor (nicht verwandt mit Katharina) aus der Oberligamannschaft. "Sie hat das gut gemacht", lobte Zhou. Und wer weiß: Vielleicht erhält sie schon am Wochenende eine neue Chance. Dann treffen die Leverkusenerinnen erneut auf Sorpesee.

(brü)
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