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Lokalsport
Volleyballerinnen peilen makellosen Saisonstart an

Leverkusen. Münster bezeichnet sich gerne selbst als die Fahrradhauptstadt der Republik. Doch ist die Stadt nicht nur für ihre Radler bekannt. Unter Volleyballerinnen gilt sie auch als "kleines Mekka", ist sie doch NRW-Bundesstützpunkt. Talente werden hier zusammengezogen, sammeln Spielpraxis in der Nachwuchsmannschaft, und sollen sich so für höhere Aufgaben in der Bundesliga empfehlen.

Gegen eben jenes Team, in eben jener Stadt versucht der TSV Bayer 04 heute (16 Uhr), den dritten Sieg im dritten Spiel zu feiern. Es wäre ein makelloser Start in die noch junge Spielzeit. Münster wiederum verlor bisher jede seiner drei Partien 0:3. "Das ist bei so jungen Mannschaften häufig der Fall. Sie wissen erst nach der Hinrunde, wo sie stehen, und finden dann ihre Normalform", sagt TSV-Abteilungsleiter Jürgen Rothe. Größtenteils seien die Münsteraner Spielerinnen 16 oder 17 Jahre alt.

In die Bundesligamannschaft schaffen es mittlerweile aber nur sehr wenige - auch, weil oft im Ausland nach Verstärkung gesucht wird. Ein Konzept, das Rothe nicht unbedingt als angemessen empfindet: "Das muss man schon in Frage stellen", betont er. Ein klares Ziel gab der Abteilungsleiter auch aus: "Das eigene Spiel durchbringen und möglichst 3:0 gewinnen."

(brü)
 
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